Hofer Antikschmuck

Hofer Antikschmuck is a Berlin, Germany based online store for antique and vintage jewelry run by art historians. Since 2005 the company is specialized in antique jewelry with a special focus on 19th and early 20th century objects. The core interests are antique engagement rings, as well as grand tour souvenirs like cameos, coral jewelry and micro mosaics. Discover the world of antique jewelry and the charming, surprising and interesting stories behind each single jewel.

Countries
  • Germany
Objects "Hofer Antikschmuck"

Erstklassiger Anhänger aus Platin mit Saphir & Diamanten, Edwardian um 1910

Die Regierungszeit Edwards VII. (1901 bis 1910) war die letzte Epoche der britischen Geschichte, die nach einem Monarchen benannt wurde. Edward war in beinahe jeder Hinsicht das Gegenteil seiner sittenstrengen Mutter Viktoria. Lebensfroh, dem Luxus und den Frauen zugetan, war er schon als Prince of Wales ein berüchtigter Spieler und Casanova. Eduard umgab sich bevorzugt mit Vertretern der neureichen High Society und verbrachte seine Zeit auf zahllosen gesellschaftlichen Ereignissen. Auch der Schmuckgeschmack änderte sich mit Eduards Regierungsantritt beinahe über Nacht. Die prunkvollen und schweren Entwürfe des Viktorianischen Zeit wichen delikaten Kreationen von ätherischer Zartheit. Vor allem Schmuck aus Platin war gefragt, dessen helle Farbe besonders gut zu den pastelligen Stoffen der Kleider jener Jahre passte. Neuartige Verfahren ermöglichten erstmals die Fertigung von Schmuckstücke, die einzig aus dem damals kostbarsten aller Metalle bestanden. Seine große Festigkeit erlaubte atemberaubend filigrane Kreationen, die an feinste Spitze erinnerten. In dieser zeittypischen Form erscheint auch dieser feine Anhänger. Um einen großen Saphircabochon liegen zwölf weiß funkelnde Diamanten im Altschliff Die im Oval angeordneten Steine umgeben den mitternachtsblauen Saphir wie strahlende Sterne. Feinste Stege verbinden den farbigen Edelstein und die Diamanten wie ein zartes Gespinst, und jede erdenkliche Stelle zwischen den Stegen ist mit kleinen Diamantrosen und feinsten Millegriffes zusätzlich besetzt. Insgesamt 90 Diamanten erschaffen so ein kühles, weißes Feuer, das durch den zarten und leichten Entwurf des Anhängers geradezu aus dem Nichts heraus zu erstrahlen scheint. Hier sind die technischen Möglichkeiten des Materials in einem beispielhaften Entwurf optimal genutzt und lassen die hochwertigen Diamanten aufs Schönste zur Geltung kommen. Der Anhänger ist fehlerfrei erhalten. Im ausgewogenen Zusammenspiel aus überzeugendem Entwurf, edelsten Materialien und handwerklicher Finesse ergibt sich so ein bezauberndes Schmuckstück.Read more

  • DEUBerlin, Germany
  • Dealer

Marquise-Ring des Art Déco mit Saphir & Diamanten in Platin, um 1920

Schmuckstücke in sog. „Marquise“-Form sind heute immer wieder gesehene Objekte, deren Bedeutung selten hinterfragt wird. Doch ist die Geschichte dahinter eine sehr romantische: Benannt ist diese Form nach der Marquise Jeanne de Pompadour (1721–1764), der Mätresse König Ludwig XV. Dieser dieser beauftragte in den Jahren um 1750 um seinen Hofjuwelier damit, einen neuen Diamantschliff zu kreieren. Dieser sollte die Form der Lippen seiner Geliebten haben. Aus dieser zweispitzigen Form entwickelte sich eine große Juwelenmode, die die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts bestimmte und dann in den Jahren nach 1900 eine Renaissance erlebte. In diese Jahre der Zweispitzrenaissance, genauer die bewegten Zwanzigerjahre, datiert der vorliegende exquisite Ring aus hochkarätigem Gelbgold und feinem Platin. Ein tiefblauer Saphir, der von Diamanten in historischen Schliffen eingerahmt wird, bildet den Mittelpunkt dieses feinen Ringes. Eine Reihe eingeschliffener dunkelblauer Saphire nehmen den Farbglanz des großen Mittelsteines auf und sind als umlaufendes Band um die Diamanten arrangiert. Diese Edelsteine werden von Zargenfassungen gehalten und eine zarte Schattenfuge trennt sie vom Diamatkranz. Dessen feinen Steine mit ihrem sternengleichen Glitzern sowie die gekonnt eingefügten Fugen beleben die Oberfläche des Schmuckstücks und unterstreichen gemeinsam die ätherische Note des Schmuckstücks. Der Ringkopf und die Fassungen der Edelsteine bestehen aus feinem Platin, während die Unterkaderung und die Ringschiene aus 750/000 Gelbgold geschmiedet sind.Trotz seiner relativen Größe ist der Ring durch seine flache Bauweise äußerst angenehm zu tragen. Der Ring ist zudem sehr schön erhalten und lässt bezüglich seiner Ausstattung, Formgebung und Verarbeitung keine Wünsche übrig! Ein Ring, der ein Lächen hervorzaubern kann!Read more

  • DEUBerlin, Germany
  • Dealer

Witziger vintage Gemmenring von Barry Kieselstein-Cord, New York

Barry Kieselstein-Cord ist ein New Yorker Designer, an dessen Namen man nicht vorbeikommt, wenn man sich mit zeitgenössischem Schmuck beschäftigt, denn seine Arbeiten finden sich heute bereits in den Sammlungen des Louvre und des Metropolitan Museum of Art. Zahlreiche Hollywoodstars wie Tom Hanks, Steven Spielberg und Elton John, auch Sharon Stone und Lenny Kravitz zeigen sich regelmäßig mit Schmuckstücken von Kieselstein auf den roten Teppichen. Seine Entwürfe überzeugen durch eine immer angenehme Materialität, eine gewissen Antikenkenntnis und meist einen Überraschungsmoment, der seinen Trägern und Trägerinnen ein Lächeln ins Gesicht zaubert. So auch bei dem hier vorliegenden Ring, der sich zunächst als klassischer Siegelring im Stil der Antike zeigt. Ein als Intaglio gravierter braunroter Jaspis zeigt in vertieftem Schnitt eine unbekleidete Dame, die sich die Haare rauft. Zwei lange Zöpfe hält sie in ihren Händen und präsentiert sich im klassischen Standmotiv von Standbein und Spielbein. Gefasst in seltenem Grüngold, einer Legierung aus 750 Teilen Gold und 250 Teilen Silber, zeigt sich der Ring ausgesprochen massiv und wertig. Zwei kleine Punzen, ein Stern und ein Mond fangen als zusätzliche Besonderheit den Blick. Der in den Jahren um 2000 entstandene Ring ist im Innern vollständig signert und so ein tragbares Sammlerstück ersten Ranges!Read more

  • DEUBerlin, Germany
  • Dealer

Hochfeiner Platin-Ring mit Opal & Diamanten, USA oder Großbritannien um 1925

Hell glänzt der Mond am wolkenlosen Himmel über dem Garten der Fitzgeralds. Das Grammophon spielt die neuesten Hits vom Broadway, und elegante junge Frauen in langen, schmalen Kleidern und Männer im schwarzen Smoking stehen zusammen, tanzen, lachen und nippen an ihren Cocktails. Eben bringen Ober kleine Stücke vom Lobster Thermidor als Imbiss, schenken in den neuen Kühlschränken gefrosteten Champagner nach, und die zahllosen Sterne über dem Umland von New York funkeln nur so um die Wette, und spiegeln sich im Teich, neben den elektrischen Laternen und Lampions der Festdekorationen. Die Stunde nach Mitternacht ist ausgelassen, sorgenfrei und man schwelgt im Überfluss. Soeben noch im Theater in der Stadt, haben die schnellen Automobile die Festgesellschaft zur Gartenparty gebracht, alles heute ist dynamisch und getrieben von der Modernität der Stunde. Dann, endlich, tritt die Hausherrin auf. Zur Feier des Tages in weißer Robe, angetan mit wenig, doch exquisitem Schmuck: Ein traumhaftes Collier und ein strahlender Ring, ein Feuer aus Licht und Helligkeit, modern wie die Zeit und exquisit im Geschmack wie alles um sie herum. Die Festgesellschaft staunt, schaut, und ein allgemeines Gemurmel brandet schließlich auf zu Applaus und dem gemeinsamen Ruf: „Hurra! Willkommen!“ All diese Emotionen der zunächst reichen und sorglosen Zwanziger Jahre scheinen in dem hier vorliegenden, großen Ring versammelt. Das Schmuckstück ist aus Platin geschmiedet, dem damals kostbarsten Metall der Erde. Sein Zentrum schmückt ein feiner Opal aus den sagenumwobenen Minen Australiens, der als hoher Cabochon mit blauen und roten Reflexen begeistert. Insgesamt 22 große Diamanten mit einem Gesamtgewicht von etwa 1,30 ct und schöner Qualität sind auf dem rechteckigen Ringkopf im geometrischer Präzision verteilt, der problemlos ein ganzes Fingerglied einnimmt. Feine, stilisierte Lorbeerranken auf den Ringschultern zeigen sich als feine Gravuren und komplettieren den Ring zu einem gelungenen Gesamtkunstwerk.Read more

  • DEUBerlin, Germany
  • Dealer

Antike Kette aus italienischer Lachskoralle, um 1900

Die Koralle wird bereits seit dem Altertum als Glücksbringer angesehen. Aus dem 17. Jahrhundert etwa ist aus Venedig überliefert, die Koralle „Portati dovunque l’huomo sia, ò in casa, ò in nave, scaccia le cattive ombre de gli spiriti, sogni, fulmini, venti, e tempeste e gli diffende da ogni assalto di fiere.“ - „Wo auch immer der Mensch hingehe, ob er zu Hause sei, oder mit dem Schiff reise - die Koralle vertreibt die bösen Schatten der Geister, schlechte Träume, Blitze, Winde und Gewitter und schützt vor jedem Unbill.“ (Isabella Palumbo Fossati Casa: Intérieurs véitiens à la Renaissance. Maisons, société et culture, Paris 2012, S. 276) In Neapel etwa nutzt man noch heute Amulette aus Koralle, um sich gegen Unheil zu schützen. Doch ist die Faszination von Korallen aus dem Mittelmeer nicht nur aus ihrer (vermeintlichen) Schutzfunktion zu erklären - ihr Anblick begeistert auch auf einer ästhetischen Ebene immer wieder, so wie bei der hier vorliegenden Halskette. Eine zarte Reihe handgeschliffener Perlen in einem Lachsrot ist im Verlauf angeordnet, d.h. sie werden zur Mitte hin dicker. Die Perlen sind von Hand geschliffen, nicht vollrund sondern zeittypisch leicht gedrückt und von schöner Farbe; ihre Verarbeitung per Hand garantiert zugleich die Entstehung der Korallenperlen in den Jahren um oder kurz vor 1900. Eine erneuerte Schließe aus 585er Gelbgold hält die neu aufgezogene Kette sicher und elegant. Dekorativ und von schöner Qualität, können Korallen wie diese nur an Wert gewinnen, wird die Mittelmeerkoralle doch lange nicht mehr abgebaut um daraus Schmuckstücke herzustellen.Read more

  • DEUBerlin, Germany
  • Dealer

Antikes Gold-Medaillon mit Widmung und Regimentsemblem, datiert 1915

Antike Schmuckstücke haben im Laufe der Generationen oft ganz unterschiedliche Lebenswege und Ereignisse miterlebt. Nur selten verraten sie uns aber einige der Etappen ihres Lebens, doch das hier vorliegende Medaillon aus Gold ist eine Ausnahme: Denn es erzählt uns eine ganze Geschichte. Der runde Anhänger präsentiert in seinem Innern eine Fotografie. Wir sehen einen jungen Mann in Uniform. Sorgfältig gelegt ist sein Haar, sein Gesicht zeigt einen sicheren Blick, leicht nachdenklich, aber auch Stolz auf seinen Rang. Auf der Außenseite verraten uns feine Gravuren mehr über ihn. Wir sehen ein Regimentsemblem, ein laufendes Pferd unter den Prince of Wales Federn. Darunter ein Spruchband: „West Yorkshire Regt.“ Auf der Rückseite zudem eine Widmung: „From King“, mit dem Datum 15.4.15 sowie der Unterschrift „A. Ed.“. Offenbar also gehörte das Medaillon einem Mitglied dieses Infanterie Regiments, das auch als „Prince of Wales’s Own“ bekannt war. Möglicherweise erhielt er es von seinen Kameraden zu einer Beförderung oder von seiner Familie nach dem Kriegseintritt Großbritanniens. Im April 1915 dann verschenkte er es weiter. An seine Liebste, die daheim blieb, als er in die Ferne musste? Offenbar war er unter dem Spitznamen „King“ bekannt, den er gleich mit auf das Medaillon gravieren ließ. Wer dieser „A. Ed.“ genau war, liegt im Dunkel verborgen. Doch einen kleinen Ausschnitt, einen Blick auf einen historischen Moment immerhin offenbart uns dieses Stück. Wollen Sie seiner Geschichte ein neues Kapitel hinzufügen?Read more

  • DEUBerlin, Germany
  • Dealer

Blog posts about "Hofer Antikschmuck"

Realised prices "Hofer Antikschmuck "

Hofer Antikschmuck has 1 209 objects in the categories.

Find address and telephone number to Hofer Antikschmuck

Advert