Hofer Antikschmuck

Hofer Antikschmuck is a Berlin, Germany based online store for antique and vintage jewelry run by art historians. Since 2005 the company is specialized in antique jewelry with a special focus on 19th and early 20th century objects. The core interests are antique engagement rings, as well as grand tour souvenirs like cameos, coral jewelry and micro mosaics. Discover the world of antique jewelry and the charming, surprising and interesting stories behind each single jewel.

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Objects "Hofer Antikschmuck"

Prachtvolle Gold und Rubin Brosche des späten Art Déco mit Uhr, Hanau um 1950

Die aufregende, seltene Brosche der Jahre um 1950 überrascht neben ihrer prachtvollen Ausstattung und ihrem bezaubernden Entwurf durch einen besonderen Clou: Die große Blüte der Brosche lässt sich aufklappen, und eine kleine Damenuhr kommt zum Vorschein: Vergessen Sie nie wieder die Zeit, auch, wenn Sie auf einem glanzvollen Fest ohne Handtasche und Armbanduhr unterwegs sein wollen. Die knapp 5 cm lange Brosche ist in Form eines Blütenzweiges gestaltet. An einen Ast mit glänzendem Blatt aus Gelbgold sind zwei große Blüten aus rötlichem Gold gesetzt. Verziert mit strahlenden Rubinen, überzeugen sie in ihrer Formensprache: Noch ganz im Geiste des späten Art Déco pendelt sie zwischen Naturnachahmung und geometrischer Stilisierung. Die Brosche ist erstklassig erhalten, offenbar wurde sie nur selten getragen. Eine Meistermarke weist die Goldschmiedearbeit als Stück der Hanauer Manufaktur von Backes & Co. aus; die in die Brosche eingesetzte Uhr von Ebel läuft einwandfrei. Ihr Ziffernblatt verweist zudem noch einmal auf den Sinn und Zweck dieses außergewöhnlichen Schmuckstückes: Beinahe alle Stunden sind durch silberne Punkte markiert. Allein zwischen der 9 und der 12 blitzen goldene Markierungen der Betrachterin entgegen: Es sind dies die goldenen Stunden der Feste, für welche diese einmalige Arbeit geschaffen wurde, und in deren Licht sie getragen werden soll!Read more

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Moderne Ohrstecker mit antiken italienischen Korallen in hochkarätigem Gold

Ob zu aufwendigen Blüten geschnitzt oder klassisch zu runden Boutons geschliffen: Schmuck aus italienischer Koralle ist immer eine glücksbringende Freude. Die Sinne werden durch den Glanz und die frische rote Farbe verführt, die Gedanken wandern in den warmen Süden und die Kulisse des Golfs von Neapel, unbeschwerte Stunden am Strand oder der Geschmack eines großen Gelatos mit Erdbeergeschmack drängen sich auf. Schmuck aus Koralle hat eine jahrhundertealte Tradition. Schon die alten Römer schmückten sich mit kunstvoll geschnitzten Stücken aus der tiefroten Mittelmeerkoralle, die vor der Küste vor Neapel in reichen Mengen geerntet werden konnte. Kein Wunder, dass gerade hier, in der Bucht zu Füßen des Vesuvs, eine spezialisierte Handwerkstradition entstand, deren Meister diesen Schatz des Meeres bis heute in kunstvolle Kreationen verwandeln. Das hier vorliegende niedliche Paar Ohrstecker aus hochkarätigem Gold präsentiert uns zwei alte Korallenboutons der Jahre um 1900. Die minimal unregelmäßige Form der Korallen, bedingt durch den Schliff der Stücke von Hand noch in der Zeit vor der Automatisierung der Schmuckproduktion gibt den Stücken Charakter und bezeugt zugleich, dass es sich um ungefärbte, antike italienische Korallen handelt. Die Korallen zeigen einen kraftvollen Hellrotton, wie er typisch für sog. Lachskorallen ist. Die modernen Fassungen mit ihren Brisuren sind aus Gelbgold hergestellt, doch so zurückhaltend angebracht, dass getragen nur die Korallen sichtbar sind. Wir haben aus einem Nachlass mehrere Paare dieser schönen Ohrstecker erwerben können die wir uns freuen, Ihnen hier als kleinen Sommergruß anbieten zu können.Read more

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Antiker Anhänger mit Miniaturmalerei der Muttergottes, Saphiren &

Maria, die Muttergottes, erfuhr und erfährt unter den Gläubigen aller Jahrhunderte eine ganz besondere Verehrung. Nahbar und menschlich, gilt sie in der katholischen Kirche als Mittleren zwischen den sorgenbeladenen Menschen und ihrem Sohn. Kein Wunder also dass sich viele unterschiedliche Riten und Vorstellungen im Laufe der Zeiten entwickelten, ebenso wie Traditionen, die Königin des Himmels in der Kunst darzustellen. Der hier vorliegende, große Anhänger aus kostbaren Saphiren, Diamanten und Perlen in Rotgold ist ein besonderes Zeugnis der Marienverehrung. Er präsentiert uns Maria als Ganzfigur in einer feinen Miniaturmalerei in seiner Mitte. Wir sehen die Madonna auf einer Halbmondsichel stehen, in einem blauen Mantel über einem weißen Kleid. Strahlen aus Licht brechen hinter ihrem Haupt hervor, genial umgesetzt durch eine Guillochierung des Hintergrundes der Malerei. Es handelt sich um die Darstellungstradition der Immacolata, der „Unbefleckten“, die seit dem 16. Jahrhundert nachweisbar ist. Maria ist hier als Königin des Himmels gezeigt, die ihr Leben ohne Sünde verbrachte, daher unbefleckt blieb, trotz ihrer eigenen körperlichen Zeugung und Geburt. Durch diese Reinheit wurde sie nach ihrem Tod sofort in den Himmel aufgenommen – und so wird sie uns gezeigt. Die katholische Glaubenslehre der Unbefleckten Empfängnis Mariens wurde 1854 durch Pius IX. als Dogma festgelegt. In der unmittelbaren Folge entstanden zahlreiche Kunstwerke und auch Schmuckstücke, die diese Reinheit der Maria feierten. Unser Anhänger in den Marianischen Farben ist in den Jahren um 1880 in den Niederlanden entstanden und ist in dieser Mode zu sehen. Eine zeitgenössische Kette lässt den Anhänger, der zugleich ein Medaillon ist, als kurzes Collier tragbar sein. Hinter einer Glasplatte ist auf der Rückseite die Möglichkeit gegeben, eine persönliche Erinnerung dem besonderen Schutz der Madonna anzuempfehlen. Das Collier ist erstklassig erhalten.Read more

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Art Déco Modeschmuck Collier, Galalith von Jakob Bengel, um 1930

Nichts wandelt sich so schnell wie die Mode. Was in der einen Saison das „must have“ ist, ist im nächsten Jahr schon kaum noch zu tragen. In den hitzigen Jahren nach dem ersten Weltkrieg war das nicht anders als heute. In den 1920er und 30er Jahren wandelten sich Kleider, Mänten, Hüte und Frisuren in einer Geschwindigkeit, die uns heute noch erstaunt, wenn wir die zeitgenössischen Kataloge und Illustrierten durchblättern. Im Bereich des Schmucks schlug sich dieser Wandel natürlich ebenso nieder. Doch nachvollziehbar ist, dass Schmuck aus kostbaren Materialien nicht jede dieser Moden mitmachen konnte. Zu groß waren und sind die Investitionen, als dass jedes Jahr neue Sets aus Ringen, Broschen, Ohrringen möglich gewesen wären. Diese Aufgabe übernahm in dieser Zeit erstmals der Modeschmuck. In Frankreich zuerst, dann auch in Deutschland, England und den USA wurde Modeschmuck zum Ende der 1920er Jahre zu einem wesentlichen Bestandteil der Garderobe der modebewussten Frau. Auch jener, die sich echte Diamanten leisten konnten. Firmen wie Jakob Bengel und Theodor Fahrner in Deutschland oder die Entwürfe von Coco Chanel in Paris trieben diese immer wildere Jagd nach dem Schönen voran. Das hier vorliegende, große Collier aus Messing und Galalith ist ein Stück dieser Zeit. Es stammt aller Wahrscheinlichkeit nach aus der berühmten Manufaktur von Jakob Bengel aus Pforzheim. Fünf große Pendel, Pfeile oder Zacken, bilden einen großen Kragen nah am Hals. Sie sind aus Galalith geschnitten und mit Messing belegt. Die Kette selbst, ein schwarzes Band, ist durch lange gebogene Röhrchen geführt, so dass das Collier eine klare und starke Form erhält. Das erstklassig erhaltene Stück ist in den Jahren um 1930 entstanden. Vgl. Sie mit ähnlichen Entwürfen und zur Geschichte des Modeschmucks u.a. Christianne Weber/Renate Möller: Mode und Modeschmuck 1920-1970 in Deutschland, Stuttgart 1999, bes. S. 60-99, sowie Wilhelm Lindemann (Hg.): Bengel Art Déco Schmuck. Schmuck und Industrie-Denkmal, Idar-Oberstein, Stuttgart 2007.Read more

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Antikes Kreuz mit Almandin Granaten in Gold als Brosche & Anhänger, um 1800

Der Granat kommt in erstaunlich vielen Farb-Varietäten vor. Die Spannbreite seiner Farben reicht vom tiefdunklem Rot der Pyropgranate aus den Fundstellen Böhmens bis hin zum strahlenden Grün der im Ural gefundenen Demantoid-Granate. Zu einer besonders schönen Variante dieses Edelsteins zählt der Almandin, der in einem Rotton mit einer feinen Beimischung von Blau überzeugt und so je nach Lichteinfach beinahe purpurn wirkt. In dem hier vorliegenden, sowohl als Brosche als auch als Anhänger zu tragenden Schmuckstück der Jahre um 1800 sehen wir besonders schöne Almandine im sogenannten Table Cut. Die feinen Edelsteine haben sich zu einem dekorativen Kreuz zusammengefunden, deren Farbe zu glühen scheint. Alle Steine sind auf Folien gefasst und zeigen damit eine Technik, die im 18. und frühen 19. Jahrhundert üblich war. Die unterlegten Silberfolien reflektieren das einfallende Licht zusätzlich und werfen es durch die Edelsteine zurück. So ergibt sich eine schöne Harmonie von strahlendem Rot mit ganz eigener Qualität. Die stabilen, jedoch zarten Goldfassungen nehmen sich dabei maximal zurück und stellen die Edelsteine effektvoll in den Vordergrund. Das Kreuz ist ein schönes Zeugnis des beginnenden 19. Jahrhunderts, zu der das Britische Empire die bedeutendsten Edelsteinvorkommen der Erde beherrschte. Die Jahre von 1714 bis 1830 gingen als Georgian Era (benannt nach den Königen Georg I. – Georg IV.) in die englische Geschichte ein. In dieser Zeit löste England Frankreich als dominierende Macht Europas ab und baute sein weltumspannendes Kolonialreich auf. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass uns das Schmuckstück in London begegnete.Read more

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Erstklassiger Anhänger aus Platin mit Saphir & Diamanten, Edwardian um 1910

Die Regierungszeit Edwards VII. (1901 bis 1910) war die letzte Epoche der britischen Geschichte, die nach einem Monarchen benannt wurde. Edward war in beinahe jeder Hinsicht das Gegenteil seiner sittenstrengen Mutter Viktoria. Lebensfroh, dem Luxus und den Frauen zugetan, war er schon als Prince of Wales ein berüchtigter Spieler und Casanova. Eduard umgab sich bevorzugt mit Vertretern der neureichen High Society und verbrachte seine Zeit auf zahllosen gesellschaftlichen Ereignissen. Auch der Schmuckgeschmack änderte sich mit Eduards Regierungsantritt beinahe über Nacht. Die prunkvollen und schweren Entwürfe des Viktorianischen Zeit wichen delikaten Kreationen von ätherischer Zartheit. Vor allem Schmuck aus Platin war gefragt, dessen helle Farbe besonders gut zu den pastelligen Stoffen der Kleider jener Jahre passte. Neuartige Verfahren ermöglichten erstmals die Fertigung von Schmuckstücke, die einzig aus dem damals kostbarsten aller Metalle bestanden. Seine große Festigkeit erlaubte atemberaubend filigrane Kreationen, die an feinste Spitze erinnerten. In dieser zeittypischen Form erscheint auch dieser feine Anhänger. Um einen großen Saphircabochon liegen zwölf weiß funkelnde Diamanten im Altschliff Die im Oval angeordneten Steine umgeben den mitternachtsblauen Saphir wie strahlende Sterne. Feinste Stege verbinden den farbigen Edelstein und die Diamanten wie ein zartes Gespinst, und jede erdenkliche Stelle zwischen den Stegen ist mit kleinen Diamantrosen und feinsten Millegriffes zusätzlich besetzt. Insgesamt 90 Diamanten erschaffen so ein kühles, weißes Feuer, das durch den zarten und leichten Entwurf des Anhängers geradezu aus dem Nichts heraus zu erstrahlen scheint. Hier sind die technischen Möglichkeiten des Materials in einem beispielhaften Entwurf optimal genutzt und lassen die hochwertigen Diamanten aufs Schönste zur Geltung kommen. Der Anhänger ist fehlerfrei erhalten. Im ausgewogenen Zusammenspiel aus überzeugendem Entwurf, edelsten Materialien und handwerklicher Finesse ergibt sich so ein bezauberndes Schmuckstück.Read more

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Mikromosaik des Forum Romanum als Brosche, Rom um 1840

Das Krönungszeremoniell der Päpste enthielt eine Warnung, die selbst den Heiligen Vater an die Vergänglichkeit aller weltlicher Pracht gemahnte. Auf dem Weg zur Peterskirche sprach ihm ein Zeremoniar dreimal die Worte „Pater sancte, sic transit gloria mundi“ zu (Heiliger Vater, so vergeht der Ruhm der Welt), wobei er ein Bund Werg verbrannte. Eigentlich ist es verwunderlich, dass der Papst einer solchen moralischen Unterweisung bedurfte. Denn beim Blick aus den Fenstern des Vatikanischen Palastes erinnerten ihn doch täglich die Ruinen des alten Rom an die Nichtigkeit der irdischen Existenz. Auch die Reisenden, die auf einer Grand Tour die Ewige Stadt besuchten, waren von den zerfallenden Zeugen der Vergangenheit gleichermaßen beeindruckt wie berührt. Die hier vorliegende Mikromosaik-Brosche des frühen 19. Jahrhunderts ist vermutlich ein Andenken einer solchen Reise und zeigt uns das berühmteste Ruinenfeld der Stadt: Das Forum Romanum. Einst das unbestrittene Zentrum des römischen Weltreiches, sehen wir eine Viehzahl seiner antiken Monumente abgebildet. Vom Fuße des Kapitolhügels geht der Blick nach Osten. Wir erkennen am linken Rand den im Jahr 203 nach Christus errichteten Triumphbogen des Septimius Severus, während sich am linken Rand die Säulen der Tempel des Saturns und des vergöttlichten Kaisers Vespasian erheben. In der Mitte ist eine einzelne Säule zu erkennen. Sie wurde im Jahr 608 n. Chr. von dem byzantinischen Kaiser Phokas errichtet und ist das letzte antike Monument, das dem Forum hinzugefügt wurde. Das ovale Mosaik ist in eine Fläche aus tiefschwarzem Glas gesetzt. Gefasst wird das entstandene Mosaik von einer aufwändigen Fassungen aus 8-karätigem Gold. Die Eberkopfmarke auf dem C-Haken zeigt an, dass die Brosche in den Jahren zwischen 1831 und 1855 in die Niederlanden importiert wurde. Mosaik und Fassung müssen also spätestens zu diesem Zeitpunkt entstanden sein; auf Grund der Formensprache der Rahmung datieren wir das Stück in die 1840er Jahre. In ihrer exquisiten Feinheit und wunderbaren Motivik ist die Brosche ein großartiger Höhepunkt jeder Sammlung – und zugleich ein Schmuckstück das auch heute, zu besonderen Anlässen, noch stets getragen werden kann!Read more

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