Hofer Antikschmuck

Hofer Antikschmuck is a Berlin, Germany based online store for antique and vintage jewelry run by art historians. Since 2005 the company is specialized in antique jewelry with a special focus on 19th and early 20th century objects. The core interests are antique engagement rings, as well as grand tour souvenirs like cameos, coral jewelry and micro mosaics. Discover the world of antique jewelry and the charming, surprising and interesting stories behind each single jewel.

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Objects "Hofer Antikschmuck"

Exquisite Ohrringe des späten 18. Jahrhunderts aus Gold, Silber & Diamanten

Schöne, gut erhaltene antike Ohrringe sind schwer zu finden. Viel zu gern wurden sie zu allen Zeiten getragen und oft geht einer davon verloren. Um so erstaunlicher ist es, dass die hier vorliegenden, wunderbaren Ohrringe aus dem 18. Jahrhundert die Zeitläufe gemeinsam überstanden haben. In der Epoche des späten Rokoko fiel es den Damen bisweilen schwer, der sich rasch ändernden Mode zu folgen. Anfang 1774 waren kleine, tropfenförmige Ohrringe der letzte Schrei, während nur drei Monate später überhaupt kein mehr Ohrschmuck getragen wurde. In den letzten Dekaden des 18. Jahrhunderts waren vor allem lange Ohrringe gefragt, die bei den turmhohen Frisuren und Perücken der Zeit nicht untergehen sollten. Das vorliegende Paar stammt aus eben dieser bewegten Epoche. Die langen Ohrringe sind aus Rotgold geschmiedet und und mit funkelnden Diamantrosen besetzt. Die weißen Edelsteine werden von zeittypisch geschlossenen Spiegelfassungen aus Silber gehalten. Dreiteilig aufgebaut, zeigen sich eleganten die Hänger in ausladend vegetabiler Form und enden in drei beweglich abgehängten Blüten. Bei aller unschuldiger Pracht haben die Schmuckstücke doch auch eine tieferer Bedeutung, die sich erst auf den zweiten Blick enthüllt. So schmückt die Oberteile der Ohrringe der Körper einer sich windenden Schlange, die sich in den Schwanz beißt. Wie im Paradiesgarten lauert sie als ewige Verfühererin zwischen den goldenen Blättern und gemahnt zur Wachsamkeit. Denn die Sünde, zu der ja auch die (übermäßige) Eitelkeit zählt, lauert an vielen Stellen... Wunderbar erhalten, wurde das vorliegende Paar in früherer Zeit durch praktische Klappbrisuren aus hochkarätigem Gold ergänzt, die beim Tragen besonders gut verträglich sind. So kann der Ohrschmuck noch heute einen intimen Einblick in die Gefühlswelt des 18. Jahrhunderts geben, die bei aller diesseitigen Lebensfreude doch auch stets auch auf das eigene Seelenheil bedacht war.Read more

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Erstklassiges Armband aus Gold, Silber & 50 Diamanten, um 1890

Der große Ball, der Höhepunkt der Saison, neigt sich langsam seinem Ende zu. Das Souper ist serviert, die Kapelle spielt noch weiter, und der Champagner hat die Stimmung erhitzt. Eine fast zu schwere Wärme hat vom Ballsaal Besitz ergriffen, und sehnsüchtig nach etwas Kühle flüchten wir auf den breiten Balkon, mit Blick auf den dunklen Park, und, entfernt, die Lichter der Stadt. Eine kühle Brise weht uns erleichternd entgegen, leise klingt das Lachen der anderen in unser Ohr, die Sterne funkeln, der Mond leuchtet bleich hinter den Baumwipfeln hervor. Plötzlich dieser Blick vom anderen Ende der Terrasse... All diese Emotionen des vergangenen Jahrhunderts scheinen im Funkeln der sternweißen Diamanten und im glänzenden Gold dieses traumhaften Armbandes weiterzuleben. Beinahe wie gestrickt wird das Gold des Armbandes der 1890er Jahre. Satt und glänzend zeigt es sich in regelmäßiger Struktur als kostbares Geflecht. In seiner Mitte findet sich ein Arrangement aus 50 feinen Diamanten im Rosenschliff, die in einer zeittypischen Fassung aus goldverbödetem Silber funkeln. Die Diamanten sind dabei als hohe Rosen geschliffen. Sie sind herrlich weiß und funkeln in einem ganz besonderen, weichen Licht, wie es nur Diamantrosen zu eigen ist. Drei Kreisformen haben sich hier zu einem großen Ornament gruppiert, die unlöslich mit einander verbunden sind.Read more

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Wunderbares Mikromosaik-Collier im Stil der Castellani-Werkstatt, Rom um 1880

Unter den wenigen wirklich großen, durch eigene Entwürfe berühmten Juweliershäusern des 19. Jahrhunderts sticht die römische Goldschmiededynastie der Castellani besonders heraus. Pio Castellani und seine Söhnen erfanden geradezu eine eigene Formensprache, die in der Mitte des Jahrhunderts zu einem in ganz Europa bekannten Markenzeichen und einer wahren Mode wurde: Ihr Schmuck im sog. „ärchäologischen Stil“ traf den Nerv einer Zeit, die an der eigenen Geschichte und den europäischen Wurzeln interessiert war. Die Entwürfe orientieren sich an Schmuckstücken der antiken Welt, der antiken Etrusker, und auch des frühen Christentums, und verbinden diese Einflüsse mit handwerklicher Finesse auf höchstem Niveau. Das hier vorliegende Collier präsentiert in seiner Mitte eine Reihe von mit Mikromosaik gefüllten Abhängungen. Große, weiße Blüten vor blauem Grund wechseln sich mit kleineren Blüten vor rotem Grund ab. Alle Formen sind in massives Gelbgold gefasst und an kleine goldene Kugeln gesetzt, welche den Mittelteil des Stücks bilden. Eine kräftige Kette setzt links und rechts an diese Mitte an und vervollständigt so das Collier, das sich durch die besondere Fertigungsart des Mittelteils weich und angenehm tragen lässt. Die hier eingesetzten Blüten-Mosaike finden wir in vielen der typischen Schmuckstücke im archäologischen Stil. Von den Castellani in den Jahren um 1850 entwickelt, wurden ihre Entwürfe von mehreren römischen Goldschmieden in den folgenden Jahren übernommen. Das hier vorliegende Collier ist in dieser Hochphase der Begeisterung für solchen Schmuck um 1880 entstanden. Unsere Datierung stützt sich dabei auf ein ganz ähnliches Collier, wenngleich in noch reicherer Ausstattung, das sich bei David Benett/Daniela Mascetti: Understanding Jewellery, London 2010, S. 163 findet, ebenso wie die entsprechenden Stücke bei Susan Weber Soros/Stefanie Walker: Castellani and Italian Archaeological Jewelry, New Haven 2004.Read more

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Aus unserer Werkstatt: Solitär-Ohrringe mit antiken 0,90 ct Altsc

Mit einem Diamantsolitär wird jedes Schmuckstück schön. Als Ring ist er das Versprechen einer gemeinsamen Zukunft, denn der kostbare (und der Sage nach unzerstörbare) Stein ist ein Symbol für die Ewigkeit. Doch auch als Ohrring wirkt ein Diamantsolitär bestechend: Klar und schlicht, sind Ohrringe wie die hier vorliegenden für jede Gelegenheit das passende Stück. Wir sehen je einen Brillanten im Altschliff in einer typischen Silberfassung des späten 19. Jahrhunderts. Die individuell geschliffenen Steine mit ihrem warmweißen Leuchten sind dabei ringsum vom Silber umschlossen, sodass sich ihre Ansichtsseite optisch vergrößert. Rückseitig allerdings ist die Fassung offen, sodass die Ohrringe unempfindlich auch gegen Feuchtigkeit sind. Es sind zwei Brillanten mit einem Gesamtgewicht von etwa 0,90 ct verarbeitet und ihre Qualität ist umwerfend. Wir haben die Ohrringe nach Idar-Oberstein geschickt um ein externes Diamantgutachten erstellen zu lassen und die antiken Edelsteine sind mit dem Farbgrad Top Wesselton/Wesselton und der Reinheitsstufe vsi bewertet worden, sie sind also reinweiß und zeigen nur allerwinzigste Einschlüsse. Der helle Glanz des Silbers der sog, Spiegelfassungen unterstützt die ohnehin schon großen Steine wunderbar in ihrem Leuchten. Ohrbügel und Klappbrisuren sind dagegen aus Gelbgold geschmiedet – so gibt es keine Verfärbungen am Ohr. Auch sind allergische Reaktionen ausgeschlossen. Denn Ohrbügel und Brisur wurden in jüngerer Zeit erneuert und schließen nun wieder sicher und geben guten Halt. Daher kann das Paar herrlicher Diamantohrringe sofort und ohne Sorge getragen werden.Read more

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Liebessymbol des Biedermeier, Gold & Email Brosche, um 1845

Die Symbolsprache biedermeierlicher Schmuckstücke ist oft romantischer Natur. Diese Epoche, mit ihrer Konzentration auf das Familiäre, stellte zwischenmenschliche Beziehungen in den Mittelpunkt des bürgerlichen Alltagslebens und in den Fokus der Kunst und des Kunstschaffens. So verwundert es nicht, dass sich bis heute Schmuckstücke aus dieser Epoche erhalten haben, die das Gefühl von herzlichen Beziehungen vermitteln, sich als ganz persönliche Freundschaftsgeschenke oder Liebesgaben ausweisen. Die vorliegende Brosche der 1840er Jahre ist ein solches Schmuckstück. Aus hohl getriebenem Gelbgold gefertigt, wegen des leichten Gewichts solcher Arbeiten auch „Schaumgold" genannt, sehen wir zwei große ovale Elemente, die wie die Glieder einer Kette ineinander gelegt sind. Fest verbunden erscheinen sie untrennbar zusammen zu gehören. Formal bilden Sie zugleich ein Gegensatzpaar mit sich jeweils ergänzenden Motiven: So ist die eine Seite der Ovale jeweils im Naturalismus jener Jahre mit plastisch hervortretenden Blüten geschmückt, während die andere Seite glatt poliert ist. Eine Agraffe mit Email in Weiß und Blau, Sinnbild für eine reine und treue Liebe, zeigt zentral die Blüte eines kleinen, ins Gold gravierten Vergissmeinnicht. Ähnlich wie bei zeitgleich auftretenden Liebesknotenbroschen, den sog. „True Lover’s Knots“, sind die goldenen Glieder unserer Brosche gleich der Zuneigung zweier Liebenden untrennbar verbunden und halten zusammen, komme was wolle. Ein Zeichen der aufrichtigen Verbundenheit und auch heute noch ein sprechendes Symbol, das ein ideales Geschenk für einen Menschen darstellt, dem man immer wieder sagen möchte, wie lieb man ihn hat.Read more

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Edler, antiker Opal- & Diamant-Ring aus Gold, England um 1890

England, das Land auf der anderen Seite des Ärmelkanals, war auf unserer Seite des Meeres über lange Jahrhunderte als „Albion“ bekannt. Ganz klar ist es nicht, woher dieses Wort stammt. Es könnte keltisch sein, oder auf das lateinische „albus“, „weiß“ zurückgehen. Immerhin sind es ja die hellen Kreidefelsen von Dover, welche von Frankreich her das Land auf der anderen Seite des Wassers bereits ankündigen. Vielleicht aber ist es auch der Nebel, welcher als ur-britisches Wetter lockend und zugleich verbergend so oft über den grünen Hügeln Englands liegt, der dem Land diesen Namen gab. Als ein halb durchsichtiger, halb undurchsichtiger Schleier zieht er vor den kleinen Ortschaften, den Burgen und Herrensitzen her, wie ein langes Gewand, das nur dann und wann den Blick in eine fremde Welt erlaubt. Der hier vorliegende Ring, der in den Jahren um 1890 in England entstanden ist, präsentiert uns drei wunderbare Edelopale in seiner Mitte. Die zu Cabchons geschliffenen Steine sind milchig-weiß, wie ein Nebelschleier am Morgen. In ihnen blitzen blaue, orangene und rote Funken, eben jenes berühmte Licht des Opals, für das die Steine so berühmt sind. Zwischen die Opale sind vier Diamanten im historischen Altschliff gesetzt, die das Farbenspiel der Opale wunderbar unterstützen. Der ausführende Goldschmied hat es verstanden, den Ringkopf schön kompakt zu gestalten, sodass der Ring angenehm zu tragen ist. Ein wunderbares Schmuckstück aus den Jahren Queen Victorias, das auch heute noch ein Lächeln ins Gesicht zaubert.Read more

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Miniaturorden der Ehrenlegion aus Gold, Platin und Diamanten als Collier

Wohl jeder Staat der Erde pflegt bis heute ein recht archaisches Ritual: Wenn einzelne Bürger des eigenen oder eines fremden Landes geehrt werden sollen, wird ihr oder ihm ein Orden verliehen. Eigentlich ist dies eine Idee aus dem Mittelalter, in dem Orden wie die Templer oder Malteser als Gemeinschaft von Adligen nach dem Vorbild der Mönche entstanden. Und so ist ein Orden bis heute nicht nur eine Medaille zum Anstecken, sondern auch die Gruppe all jener, welche den Orden durch Verleihung beigetreten sind. Hier nun liegt ein Schmuckstück vor, das aus einem physischen Orden entstanden ist und auf witzige Weise mit dem schönen Schein, der Geschichte und dem Glanz der ehrenvollen Auszeichnung spielt. An einer feinen Weißgoldkette sehen wir eine echte Ordensminiatur als Anhänger angefügt. Eine Miniatur ist eine kleine Version des überreichten großen Ordens, die nicht zu festlichen Anlässen an einer Schärpe, sondern im Alltag am Revers getragen wird. Unter einem Lorbeerkranz aus Smaragd sehen wir ein fünfstrahliges, zehnzackiges Kreuz, reich ausgefasst mit Diamanten. Zwischen den Armen ist ein Ehrenkranz ausgespannt, besetzt mit grün funkelnden Demantoiden. Und in der Mitte des Entwurfes schimmert eine Perle, deren weiß-graue Farbe wunderbar zum Ganz der Diamanten und des Platins passt, mit dem der aus Gold gefertigte Stern belegt ist. Um welchen Orden genau es sich handelt? Da in der Mitte des Ordens eine Perle eingesetzt ist, fehlt das ursprünglich hier angebrachte Feld mit dem Schriftband, das den Orden einst bezeichnete. Dennoch lässt er sich identifizieren. Es handelt sich um den Orden der Ehrenlegion Frankreichs. 1802 durch Napoleon gegründet, ist er bis heute die höchste Auszeichnung Frankreichs für militärische und zivile Verdienste, ausgezeichnete Talente und große Tugenden. Unser Orden ist in den Jahren um 1920 entstanden, da die Diamanten sich noch in recht alten Schliffen zeigen. In späterer Zeit wurde dann offenbar das Mittelfeld gegen eine Perle ausgetauscht, um den Orden zu einem Schmuckstück zu machen, die Farbigkeit ruhiger zu gestalten und den Verweis auf den Orden zu teilgen: Statt einer Auszeichnung der Ehre ist er so nun zu einer Auszeichnung der Schönheit geworden.Read more

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Perlen und Diamanten in einem antiken Goldarmband, England um 1910

Drei Kettenglieder aus Gold, besetzt mit zahllosen Perlen, legen sich weich um den Arm. Drei wunderbare, große Diamanten sind in die Mitten der Glieder gesetzt, und alles funkelt und leuchtet: Warm, elegant, in einer wahren Symphonie warmen Glanzes. Das vorliegende Armband in Form dieser kostbaren Kette ist in Großbritannien entstanden, in den Jahren um 1910: Noch hatte sich die Mode des Weißgoldes nicht vollständig durchgesetzt. Viel zu verführerisch blieb der warme Glanz von Gelbgold und Naturperlen, welcher britischen Schmuck des späten 19. Jahrhunderts bestimmt hatte. Die Formen indes sind modern, denn klare Geometrien waren die Sprache des neuen Jahrhunderts. Er scheint daher so, als sei die Moderne hier in die Farbe einer schönen Erinnerung getaucht. Seitlich der aufwendigen Goldschmiedearbeit in der Mitte des Stückes setzt sich das Armband mit einem flexiblen Band fort, ebenfalls aus Gold. Die englische Firma Britannic stellte solche mit zahllosen kleinen Federn ausgestattete Armbänder seit der Jahrhundertwende her. Große Verbreitung fanden sie vor allem in den 1920er Jahren, als die Armbanduhr auch für Damen Mode wurde. Auch in dieser Hinsicht war dieses Stück also ganz auf der Höhe seiner Zeit! Das Armband ist sehr gut erhalten und trägt sich durch die Vielzahl von Gelenken und das flexible Band besonders angenehm. Eine Sicherungsacht verhindert, das Band unbeabsichtigt zu verlieren.Read more

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