Hofer Antikschmuck

Hofer Antikschmuck is a Berlin, Germany based online store for antique and vintage jewelry run by art historians. Since 2005 the company is specialized in antique jewelry with a special focus on 19th and early 20th century objects. The core interests are antique engagement rings, as well as grand tour souvenirs like cameos, coral jewelry and micro mosaics. Discover the world of antique jewelry and the charming, surprising and interesting stories behind each single jewel.

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Objects "Hofer Antikschmuck"

Antiker Anhänger aus zwei natürlichen Mabe-Perlen in Gold, um 1880

In jenen fernen Zeiten, bevor es erstmals gelungen war, Perlen geplant zu züchten, war jede Perle nur unter größten Mühen dem Grund des Meeres zu entrauben. Ob im Persischen Golf oder im Ozean vor Tahiti – jede einzelne Perle musste von Hand gesucht, ertaucht, gewonnen werden, teilweise unter Einsatz des Lebens. Kein Wunder daher, dass der Wert der Perle teilweise den von Diamanten übertraf. So manche königliche Krone trägt im Mittelpunkt eine Perle, begleitet von Diamanten, die hinter ihn in den Hintergrund treten. Das hier vorliegende Schmuckstück zeigt uns, wie begehrt und hoch geschätzt Perlenschmuck in früheren Zeiten war. Der Anhänger ist in den Jahren um 1880 entstanden. Ein zartes, gezacktes Band aus Gold fasst zwei natürliche Halbperlen. Zusammen ergeben die beiden sog. Mabeperlen den Eindruck einer einzigen großen Naturperle. Leiht barock in der Form, gibt sie sich gleich als Geschenk der Natur zu erkennen. Mabeperlen sind in der Innenwand der Muschelschale verwachsene Perlen. Sie werden aus der Schale geschnitten und besonders gern für Ringe verwendet, bei denen die Rückseite der Perle nicht sichtbar wird. Hier nun ist die Eigenheit der Mabeperle geschickt eingesetzt, um den Eindruck einer ganzen, großen Naturperle zu erreichen. Der Anhänger ist ein kostbares Stück und wunderbar erhalten. Er wird ohne Kette geliefert und kann daher ganz nach Geschmack mit einer langen oder kurzen, breiten oder schmalen Kette kombiniert werden.Read more

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Erstklassige Miniaturmalerei nach Pierre Mignard in Gold, um 1810

In der Welt des katholischen Glaubens nehmen die Heiligen eine besondere Stellung ein: Jede und jeder für sich kümmmert sich als Mittler zwischen den Menschen und Christus um einen besonderen Bereich des menschlichen Lebens steht den Menschen bei, und hilft und sorgt sich in der Not. Die Hl. Cäcilia, welche um das Jahr 230 in Rom das Martyrium erlitt, ist in diesem Reigen der heiligen Gestalten für die Musik zuständig. Als Patronin der Kirchenmusik wird sie oft an der Orgel oder der Harfe abgebildet, und allgemein als Schutzpatronin der Musiker angerufen. Viele berühmte Komponisten widmeten ihr Werke, darunter Purcell und Händel, und noch Benjamin Britten schrieb einen Hymnus ihr zu Ehren („Hymn to St. Cecilia“). Doch auch zahlreiche Darstellungen in den übrigen Künsten belegen ihre ununterbrochene Verehrung seit der frühesten Zeit. Eine der berühmtesten Darstellungen der Heiligen ist ein heute im Louvre aufbewahrtes Gemälde von Pierre Mignard (1612-1695), dem „premier peintre du Roi“ Ludwig XIV. Mignard stellte die Heilige in einer klassischen Architektur dar, die Harfe spielend, und im Kostüm und mit Einrichtungsgegenständen seiner Zeit. Eine Gambe lehnt neben einem mit einem roten Tuch bedeckten Tisch; ein Putto singt zu ihrer Musik eine himmlische Melodie. Mignards Bilderfindung wurde bereits zu seiner Zeit durch Kopien weit verbreitet. Wir zeigen hier einen Druck nach seinem Gemälde von Jacques Bouillard, entstanden zum Ende des 18. Jahrhunderts. Die in dem hier vorliegenden Anhänger eingesetzte Miniaturmalerei, ebenso nach Mignard, entstand gegen 1810. Die Verehrung der Hl. Cäcilie erreichte gerade in diesen Jahren der Romantik einen besonderen Höhepunkt, in dem die Sehnsucht nach einem unverfälschten Glauben die Herzen vieler Künstler bestimmte. Auch Heinrich von Kleist setzte dem wundertätigen Werken der Heiligen mit seiner Erzählung „Die heilige Cäcilie oder die Gewalt der Musik“ in diesen Jahren ein noch heute berührendes Denkmal, in dem die Musik der Heiligen die Schändung des Doms zu Aachen zu vereiteln hilft. Der eindrucksvoll große Anhänger aus Gold mit Perlbesatz ist so ein besonders schönes Zeugnis dieser Epoche und feiert die Kunst der Musik und ebenso der Malerei: Die Darstellung der Cäcilie ist minutiös gemalt, fein bis in das Detail und bewunderungswürdig lebendig. Wir denken, dass sie ursprünglich als Geschenk für eine besondere Feundin oder einen Freund der Musik entstanden ist. Lassen Sie nun dieses wunderbare Objekt neu zu einem schönen Freundschaftsgeschenk werden?Read more

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Brosche mit erstklassige Muschel-Kamee gefasst in Gold, um 1860

Antonio Canova (* 1. November 1757 in Possagno; † 13. Oktober 1822 in Venedig) war der wahrscheinlich berühmteste Bildhauer des Klassizismus und bereits zu Lebzeiten ein gefeierter Künstler-Star. Seine handwerklich perfekten Marmorskulpturen erlangten durch zahlreiche Stiche und Abgüsse schnell große Bekanntheit. Eines seiner Werke wurde dabei mit besonderer Begeisterung aufgenommenen. Es handelt sich um die Staue der Hebe, die sich heute in der Eremitage in St. Petersburg befindet. Die vorliegende Brosche aus den Jahren um 1860 zeigt dieses Kunstwerk. Auf einer Italienreise im Jahr 1802 sah sie Johann Gottfried Seume im Palazzo der Familie Albrizzi in Venedig und beschrieb sie in seinem Spaziergang nach Syrakus voll Überschwang: „Jetzt ist meine Seele voll von einem einzigen Gegenstande, von Canovas Hebe. Ich weiß nicht, ob Du die liebenswürdige Göttin dieses Künstlers schon kennst; mich wird sie lange, vielleicht immer beherrschen. .... Sie soll eins der jüngsten Werke des Mannes sein, die ewige Jugend. Sie steht in dem Hause Alberici, und der Besitzer scheint den ganzen Wert des Schatzes zu fühlen. Er hat der Göttin einen der besten Plätze, ein schönes, helles Zimmer nach dem großen Kanal, angewiesen. Ich will, ich darf keine Beschreibung wagen; aber ich möchte weissagen, daß sie die Angebetete der Künstler und ihre Wallfahrt werden wird...“ In feinem Schnitt zeigt die hochovale Gemme Canovas Hebe in der Seitenansicht. Leichtfüßig und lieblich schwebt die griechische Göttin der Jugend, auf den Betrachter herab. Die goldene Karaffe in der erhobenen rechten, den Kelch in ihrer linken Hand, reicht sie den Göttern den süßen Saft des Lebens Ambrosia. Eine schlichte Fassung aus hochkarätigem Gelbgold macht die Gemme als Brosche tragbar.Read more

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Viktorianischer Opal & Diamant Armreif in 15 ct Gelbgold, um 1900

Dieser Armreif aus spätviktorianischer Zeit präsentiert elf herrliche Opal-Cabochons aus den sagenumwobenen Opalfeldern Australiens. Die hochwertigen Vollopale schimmern mit hellblauem Grundton, durchsetzt mit grünen und roten Reflexionen, die so intensiv sind, dass sie tatsächliches Regenbogenlicht zu verströmen scheinen. Es handelt sich um ausgesucht schöne Qualitäten in perfekter Abstimmung zueinander. Doch nicht nur das: Die Opale sind kombiniert mit noch einmal doppelt so vielen Diamanten im historischen Rosenschliff, die vermutlich aus Südafrika kommen! In einer Fassung aus 15-karätigem Gelbgold haben sie sich zusammengefunden um vom Reichtum und der Pracht des Empire zu künden. Armreife wie dieser, besetzt mit faszinierenden, qualitätvollen Edelsteinen aus den Kolonien des britischen Weltreiches, waren eine große Mode im England des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Das mächtige Kolonialreich Großbritanniens verfügte rund um den Globus über herausragende Edelsteinminen, deren kostbare Mineralien in London und den anderen Städten des Empire zu Juwelen verarbeitet wurden, die die Damen und Herren der oberen Gesellschaftsschichten schmückten. Der Armreif selbst ist aus hochkarätigem Gelbgold hergestellt. Seine Verarbeitung und Vergleichstücke in der Literatur lassen es uns sicher in die Zeit um 1900 datieren - Ein erstklassiges Zeugnis aus einer Epoche des Luxus!Read more

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Antiker Einkaräter Diamant-Solitär in einem eleganten Goldring, um 1940

Ein großer Brillant von knapp einem Karat funkelt in einer luftigen Krappenfassung aus edlem Platin. Der prachtvolle Stein wird von erstklassigen kleineren Diamanten begleitet, die die stilisierten Blattmotive auf den Ringschultern besetzen. Der Ring aus den Jahren um 1940 ist in England entstanden und kam im Zuge eines großen Nachlasses aus einer Londoner Familie zu uns. Das Schmuckstück ist aus schönsten Materialien gearbeitet. So besteht die Ringschiene aus 750er Gelbgold, während der Aufbau mit den Diamanten aus Platin besteht, dem damals teuersten Edelmetall der Erde. Der weiße, zentral eingesetzte Brillant im Übergangsschliff von 0,98 ct zeigt sich strahlend weiß und ist von einem renommierten Edelstein-Labor in Idar-Oberstein mit der Farbe Wesselton bewertet worden. Der sehr saubere Stein, der auch unter der Lupe keine großen Einschlüsse zeigt, hat wenige Tragespuren an der Rondiste, im Randbereich also, die aber mit bloßem Auge unsichtbar sind. Wir haben diese Spuren der Geschichte nicht behoben, um die Proportion des historischen Diamanten nicht zu verändern. Auf den kostbaren und wunderbar strahlenden Eindruck nämlich haben diese leichten Tragespuren keinen Einfluss und sie sind zudem Teil der Historie des historischen Schmuckstückes. Die Fassung zeigt im Bereich der Ringschultern Stilelemente des Art Déco, die uns das Schmuckstück zusammen mit den Schliffen der Edelsteine in die Jahre um 1940 datieren lassen. Der Ring ist ein erstklassiges Juwel aus wundervollen Edelsteinen und schönsten Materialien, ein perfekter Verlobungsring und generöses Geschenk in einem.Read more

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Biedermeierliche Revers-Nadel mit einem Stiefmütterchen aus Haar, um 1830

Geschenke aus dem eigenen Haar waren im 18. und 19. Jahrhundert gang und gäbe – eine Tradition, welche als Freundschafts- oder Liebesgabe im Biedermeier ihren Höhepunkt fand. Die Familie, das eigene Haus und die Freunde spielten im Leben der damaligen Zeit eine große Rolle, war doch das Zeitalter der Romantik von besonderer Empfindsamkeit geprägt. In diesem Zusammenhang entstanden auch Schmuckstücke aus Haar, die als besonders persönliche Geschenke (denn Haar ist ja ein Teil des eigenen Körpers!) eine innige Verbundenheit ausdrücken sollten. Die vorliegende Reversnadel ist ein hübsches Beispiel für einen solchen Schmuck aus Haar. An ihrer Spitze präsentiert die Nadel ein kleines ovales Medaillon mit einem niedlichen Pflänzlein. Der Entwurf bezieht sich auf die damals immer gern angewandte „Sprache der Blumen“, um auch formal zu einer Aussage zu gelangen: Aus den echten Haaren, die sorgfältig gelegt auf einem hellen Untergrund fixiert wurden, ist ein kleines Stiefmütterchen geformt. Hinter Glas verwahrt und von einem goldenen Rahmen gehalten, flüstert es uns eine Aussage zu. Denn die Blume hat in Frankreich den Beinamen: „(herbe de la) pensée“, also „Pflanze des Gedenkens“ und gilt als Symbol der liebevollen Erinnerung. Die englische Bezeichnung „pansy“ leitet sich von diesem französischen „Pensée“ ab und so manifestiert sich die Bedeutung des Veilchens als „souvenir d´amour“. Die an Revers oder auch Krawatte zu tragende Nadel wird einmal ein romantisches Andenken, oder auch ein Geschenk inniger Freundschaft gewesen sein. Ein sentimentales Schmuckstück des Biedermeier, dass auch heute noch problemlos getragen werden kann.Read more

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Englischer Trauerring aus Gold & Email, datiert 1784

In den vergangenen Jahrhunderten war der Tod noch allgegenwärtig. Die Lebenserwartung war gering und die Konfrontation mit dem Ableben ebenso gegenwärtig wie unvermeidlich. Schmuck hatte in diesem Zusammenhang eine tiefe symbolische Bedeutung. Bis in früheste Zeiten lässt sich für den Bereich von Tod, Trauer und Gedenken seine besondere Rolle belegen. Eine Vielzahl von Regeln und Verhaltensnormen sollten den Trauerschmerz der Hinterbliebenen mildern und den Anstandsvorstellungen der Gesellschaft genüge tun. Entsprechend dem Verwandschaftsgrad waren die Trauerzeiten akribisch festgelegt in denen spezielle Kleidung verbindlich zu tragen war. Zur Trauerkleidung gehörte auch speziell angefertigter Schmuck dessen Formen und symbolische Inhalte sich in den Jahrhunderten änderten. Zu den besonders anrührenden Kostbarkeiten aus der Vergangenheit gehört englischer Trauerschmuck – wie der hier vorliegende, besonders gut erhaltene Ring des Georgianische Zeitalters. Das Schmuckstück ist aus massivem, 18-karätigen Gelbgold gefertigt und präsentiert sich als schlichtes Band. Seine Oberfläche ist schwarz emailliert und zeigt mit einer umlaufenden Inschrift wem hier gedacht wird. Wir lesen „Tho[ma]s Curtis Ob[iit] 4 April 1784 Aet[atis] 45“. Gedacht wird also einem Thomas Curtis, der am 4. April des Jahres 1784 im Alter von 45 Jahren verstorben ist. Der Ring wurde von einem nahestehenden Menschen, der die Erinnerung an Thomas Curtis wachhalten wollte, in Auftrag gegeben. Wunderbar erhalten, gibt der Ring einen intimen und unmittelbaren Eindruck in eine Epoche, in der das Andenken der Toten auch im Schmuck wachgehalten wurde.Read more

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Antike Silber & Gold-Ohrringe mit Smaragden & Diamanten, Spanien um 1760

Sein weltumspannendes Kolonialreich machte Spanien jahrhundertelang geradezu märchenhaft reich. Vor allem aus den Kolonien in Mittel- und Südamerika gelangten an Bord der großen Handelsschliffe, der sagenumwobenen Galeonen, ungezählte Edelsteine, Barren aus Gold und Silber in das Mutterland auf der Iberischen Halbinsel. Aus den berühmten Minen von Peru und Kolumbien konnten die besten Smaragde der Welt importiert werden, die dann über Spanien in die entferntesten Länder exportiert wurden und für klingende Kasse sorgten. Aus Silber, Gold und Smaragden wurden oft reich mit Diamanten besetzte Juwelen gefertigt, die mit Vorliebe vom spanischen Adel getragen wurden - kündeten sie doch von der Tüchtigkeit der spanischen Flotten und dem Reichtum des spanischen Volkes. Als typisches Beispiel der Jahre um 1760 zeigt sich das vorliegende Paar Ohrringe. In Silber gesetzt, sind jeweils sechs südamerikanische Smaragden um einen großen Mittelstein gruppiert, der so wie die kleineren Smaragde ein herrliches Grün aufweist. Dazwischen funkeln jeweils Tafelschliff-Diamanten in floralen Blattfassungen. Mehr als zwei Zentimeter groß, sind die herrlichen Ohrringe ein wirklicher Hingucker! Durch wohl in späterer Zeit ergänzte Ohrbügel aus Gold ist das Paar trotz seiner Größe uneingeschränkt und angenehm tragbar. Erstaunlicherweise wird Gold- und Smaragdschmuck wie dieser ab und an auch heute noch aus den Wracks untergegangener spanischer Galeonen geborgen und findet dann sofort Eingang in die Kunstgewerbemuseen – das vorliegende, tragbare Paar allerdings haben wir aus Londoner Privatbesitz erwerben können und freuen uns sehr es anzubieten. Ähnliche Ohrgrhänge sind abgebildet bei Ginny Radington Dawes: Georgian Jewellery, Woodbridge 2007, S. 109.Read more

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Antikes Mikromosaik in Goldfassung als Brosche, Rom um 1830

Die hier vorliegende Brosche zeigt mit dem Kolosseum eines der wesentlichen antiken Gebäude, welches aus römischer Zeit bis in unsere Jahre überdauert hat. Bis heute beeindruckt es jeden Besucher der ewigen Stadt fast noch genau so wie zu seiner Entstehungszeit. Das Mosaik zeigt das zwischen 72 und 80 n. Chr. unter Kaiser Vespasian erbaute Amphitheater, welches im Mittelalter in eine Stadtfestung des Adelsgeschlechts der Frangipani umgebaut wurde. Die Ansicht von der von der Westseite zeigt den teilweise ruinösen Zustand der monumentalen Arena, die trotz des Verfalls auch Anlass zur Hoffnung geben mag: Denn der Ort, an dem tausende Sklaven, Gefangene, Christen und Tiere zum Vergnügen der Stadtbevölkerung ihr Leben lassen mussten, ist nun, als Ruine, ein friedvoller Ort geworden. Von der Größe Roms, die auch eine schreckliche, brutale Größe war, kündet diese Ruine. Und zeigt zugleich, dass es auch Besserung geben kann in der Welt und vielleicht sogar Fortschritt. Das ovale Mikromosaik ist in eine Scheibe aus grünem Malachit gesetzt und mit einer schlichten Fassung aus niedrigkarätigem Gelbgold versehen. Sammelwürdig erhalten, ist die Brosche der Jahre um 1830 wunderbare Ergänzung für jede Sammlung - und zugleich ein Schmuckstück, das auch heute, zu besonderen Anlässen als Höhepunkt der Garderobe getragen werden kann!Read more

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Großer Medaillon-Anhänger mit Trauerszene aus geschnitztem Bein, um 1790

Ein großes und ausgesprochen gut erhaltenes Anhänger-Medaillon ist Gegenstand des folgenden Angebots. Um 1790 aus niedrigkarätigem Rotgold, sogenannten Viertelgold gearbeitet zeigt sich das Medaillon als typischer Vertreter des Trauerschmucks. Im Verlauf des 18. Jahrhunderts - dem Zeitalter von Aufklärung und Empfindsamkeit - wandelte sich das Aussehen des Trauerschmucks tiefgreifend. Beeinflusst durch die Kunst der Antike zeigten die Einlagen von Ringplatten, Broschen und Anhängern nun vor allem Urnen, Altäre, Obelisken und gebrochene Säulen. Diese architektonischen Motive hatten im Klassizismus Eingang in die Grabgestaltung gefunden und wurden nun als generelle Todessymbole auf den Trauerschmuck übertragen. Kombiniert mit der Darstellung von trauernden Hinterbliebenen rahmen häufig die Zweige der Trauerweide als Symbol des Schmerzes diese Szenen. Genau so ein Motiv sehen wir auf der Vorderseite des Medaillons unter Kristallglas. Aus weißem Bein geschnitzt sehen wir einen trauernden Putto vor einer Urne mit der Inschrift Souvenir. Wunderbar hebt sich die detailreiche Szene vor dem Hintergrund aus blauem Email ab. Umrahmt wird die Schnitzerei von dekorativen Spiralranken aus Goldraht das mit drei kleinen Perlen verziert ist. Auf der Rückseite konnte ebenfalls unter Glas geflochtenes Haar des zu betrauernden Toten eingefügt werden. Offensichtlich nie zu diesem Zweck bestimmt befindet sich an dieser Stelle ein cremefarbener Seidenstoff. Selten hat derart mustergültiger Trauerschmuck des Klassizismus die Jahrhunderte derart unbeschädigt überstanden. Für Sammler eine wundervolle und ausgesprochen seltene Gelegenheit!Read more

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