Hofer Antikschmuck

Hofer Antikschmuck is a Berlin, Germany based online store for antique and vintage jewelry run by art historians. Since 2005 the company is specialized in antique jewelry with a special focus on 19th and early 20th century objects. The core interests are antique engagement rings, as well as grand tour souvenirs like cameos, coral jewelry and micro mosaics. Discover the world of antique jewelry and the charming, surprising and interesting stories behind each single jewel.

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Objects "Hofer Antikschmuck"

Wundervoller Opalring mit Email und Diamanten in Gold, um 1890

Der Begriff „Opal“ leitet sich von dem lateinischen Wort „opalus“ ab und bedeutet soviel wie „eine Veränderung sehen“. Bereits in der klassischen Antike rankten sich um den Opal zahlreiche Sagen und Legenden. Unter anderem soll dieser Stein die Phantasie anregen, denn tatsächlich phantastisch sind die schnell veränderlichen Farbreflexe, die er hervorzubringen vermag. Der hier vorliegende, prachtvolle Opalring begeistert durch seinen erstklassigen Edelstein und seine außergewöhnliche Formensprache. Als dieser Ring zu uns kam, war sein Mittelstein zerbrochen. Mit Hilfe unseres Edelsteinschleifers und unseres Fassers ist es jedoch gelungen, einen neuen, wundervollen Opal passend für die schöne Fassung der Jahre um 1890 schleifen zu lassen und den Ring so zu retten. Ein kreisrunder Vollopal, ein erstklassiger afrikanischer Stein aus dem Welo-Tal, ist zu einem hohen Cabochon geschliffen zeigt eine transluzenter Grundfarbe in kräftigem Blau und grüne und rote Farbreflexe leuchten kraftvoll bei jedem neuen Lichteinfall. Der Opal bildet eine kleine Kuppel nur aus Farbreflexen und Lichtblitzen. Ausdrucksstark und schön ist auch der Ringkopf in dessen Mitte der Edelstein schimmert, den hier ist ein Saum aus Diamanten eingelassen und zarte Bänder aus schwarzem Email schmücken das Ensemble zusätzlich. Der Ring hat eine beinahe hypnotische Wirkung, denn der Opal fängt den Blick und lässt ihn nicht mehr los. Wie ein regenbogenverhangener Himmel oder ein einen verwunschener Unterseegarten erscheint der Stein im Spiel der einfallenden Sonnenstrahlen voller überraschender Formen und Farben. Ein traumhaftes Schmuckstück, gerettet um getragen zu werden!Read more

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Wundervolle Arts & Crafts Clip Brosche von Dorrie Nossiter, um 1935

Diese ungewöhnliche Clip-Brosche aus dem England des beginnenden 20. Jahrhunderts ist ein besonderes Schmuckstück. Ihr Entwurf vibriert zwischen Naturform und Kunst, zwischen Gestalt und Gestaltung – und ist so ein ausgezeichnetes Beispiel für den Spätstil des britischen Arts and Crafts Movements (Vgl. sie „Erfahren Sie mehr...“). Die Grundform der Brosche mit ihrem ovalen Rahmen erinnert an eine Fibel der klassischen Antike. Elf kostbare Edelsteine, allesamt Edelzirkone (Starlite) und persische Türkise sind in ein vielschichtiges Geflecht aus Ranken- und Blattwerk eingelassen, das an Goldschmiedearbeiten des Mittelalters erinnert. Der Entwurf entspinnt sich auf einer Seite des Ovals und bahnt sich seinen Weg zu beiden Seiten. Damit korrespondierend sind Akanthusblätter, die wie die Krabben eines gotischen Strebewerks wirken der silbernen Brosche aufgelegt und begleiten granulierte Weinbeeren. So entsteht ein Garten Eden in Juwelenform. Urheberin der unsignierten Clip-Brosche ist ohne Zweifel eine der wichtigsten Vertreterinnen der Arts ans Crafts Bewegung des 20. Jahrhunderts, Dorrie Nossiter (1893–1977). Ab 1935 lebte sie in London, wo sie sich an zahlreichen Ausstellungen beteiligte. Eine der aufsehenerregesten davon war „Art by Four Women“ in der Walker's Gallery, London, wo Nossiter von 1935 bis 1939 ausstellte. Aus dieser Zeit stammt das letzte hier abgebildete Foto und auch unsere Brosche. Auf der alten Fotografie sehen Sie ein ganz ähnliches Stück - vielleicht sogar genau den hier vorliegenden Clip - in der Mitte unter dem Blumenstrauß. Die Clip-Brosche ist ein museales, wundervolles Beispiel für ein Schmuckstück der Fortführung des Arts and Crafts Movements aus der Hand von Dorrie Nossiter. Sie ist ein Glanzstück am Revers und Prunkstück in jeder guten Schmucksammlung.Read more

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Emaillierter Medaillon-Anhänger mit Naturperlen und Paste, Paris um 1870

Die Regierungszeit von Napoleon III. ging als Zweites Kaiserreich oder „Second Empire" in die Geschichte Frankreichs ein. Architektur, Möbelstücke und Dekorationen waren in den Jahren von 1852 bis 1870 von einer überbordende Prachtentfaltung gekennzeichnet und zeigten die verschiedensten Ausformungen des Historismus französischer Prägung. Der hier vorliegende Anhänger ist in den Formen des sog. 2. Rokoko entworfen, einer Mode, welche neben anderen die Jahre um 1870 beherrschte. An einer feinen Kette aus edlen Naturperlen befindet sich eine fein gearbeitete Schleife aus Silber. Sie ist besetzt mit Schmucksteinen, die durch eine farbige Folierung wirken wie brasilianische Edeltopase – doch handelt es sich um hochlichtbrechende Glaspasten in feinen Facettenschliffen. Angehängt an diese Schleifenform sehen wir einen großen, ovalen Anhänger, der sich um ein zentrales Element herum organisiert. Eine große Glaspaste, ebenfalls mit roséfarbener Folie unterlegt, ist hier von Naturperlen umgeben und bildet den Mittelpunkt. Eine Rahmung aus schwarzem Email mit witzigen weißen Punkten fasst eine umlaufende Reihe weiterer rosiger Pasten und zeigt sich ebenfalls luftig durchbrochen in Kreisformen. Ein verglastes Fach auf der Rückseite bietet die Möglichkeit ein Bild oder Haarlocken einzulegen. Das Collier ist prachtvoll, ohne zu wuchtig zu sein und erinnert an die großen Jahre der Marie Antoinette. Ein wundervolles, feminines Schmuckstück voller Glanz und Zauber, entstanden im Paris des ausgehenden 19. Jahrhunderts.Read more

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Gänseblümchen-Ring mit Altschliff-Diamanten in Gold & Platin, England um 1910

Der zweite Band der 1834 in Augsburg erschienenen Bildungsbibliothek für Teutschlands Töchter enthält ein Kapitel zur sogenannten „Blumensprache“. Diese Blumensprache gehörte in der Zeit des Biedermeier zu den gängigen Mitteln der nonverbalen Kommunikation und viel davon hat sich heute noch in Sprichwörtern und Redeweisen erhalten. Zur damaligen Zeit konnten insbesondere junge Liebende nicht klar aussprechen, was sie dachten, und ihrer Zuneigung und Abneigung verbal nicht klar Ausdruck verleihen. Die Blumensprache wurde daher zum wichtigen Mittel der Kommunikation ohne Worte. Unter dem Stichwort „Gänseblümchen“ lässt sich in dem Band auch die Bedeutung dieser Blume nachlesen. Die Wiesenpflanze steht für Sanftmut, freudig spielende Jugend, reine und stille Freude, sowie für Bescheidenheit und Liebe. Ganz in diesem Sinne ist der feine Ring der Jahre um 1910 entworfen, der im Licht seiner edlen Materialien glänzt. Im Zentrum der Komposition leuchtet ein wundervoller Altschliff-Brillant von etwa 0,10 Karat, der von einem Ring aus acht etwa gleichgroßen Diamanten umgeben ist, sowie zwei weiteren auf den Ringschultern. Die kleinen Diamanten umgeben den Mittelstein wie die Blätter eines Gänseblümchens und zusammen leuchten alle Steine in glänzendem Feuer. Die Steine sind a-jour in Platin gefasst wodurch das das Funkeln der individuell geschliffenen Edelsteine wunderbar verstärkt wird. Der schön ausgestattete Ring lebt ganz von der natürlichen Schönheit seiner edlen Materialien und verbindet sie in einem harmonischen Entwurf. In der Sprache der Blumen gesprochen, ist er ein wundervolles Geschenk.Read more

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Das Forum Romanum als Mikromosaik, Vatikanische Werkstätten, Rom um 1830

Diese exzellente Mikromosaik-Brosche des frühen 19. Jahrhunderts, vermutlich ein Andenken von einer Grand Tour, zeigt uns eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt Rom: Das Forum Romanum. Einst das unbestrittene Zentrum des römischen Weltreiches, sehen wir das Areal in Ruinen, Symbol der Vergänglichkeit aller irdischen Macht und allen Glanzes. Mit beeindruckender Raffinesse und Detailkenntnis sind auf dem kleinen Mosaik eine große Zahl der antiken Monumente abgebildet. Von Fuße des Kapitolhügels geht der Blick nach Osten: Wir erkennen am linken Rand den im Jahr 203 nach Christus errichteten Triumphbogen des Septimius Severus während sich am linken Rand die Säulen der Tempel des Saturns und des vergöttlichten Kaisers Vespasian erheben. In der Mitte ist eine einzelne Säule zu erkennen. Sie wurde im Jahr 608 n. Chr. von dem byzantinischen Kaiser Phokas errichtet und ist das letzte antike Monument, das dem Forum hinzugefügt wurde. Das Mosaik ist in eine Fläche aus himmelblauem Glas gesetzt. Im frühen 19. Jahrhundert wurde diese an Vergissmeinnicht gemahnende Farbe in dieser sprechenden Symbolik verwendet. Für ein Souvenir an eine unvergessliche Reise in die ewige Stadt ist das Material daher eine ausgesprochen passende Wahl! Gefasst wird das Mosaik von einer mit zarten Gravuren verzierten Fassungen aus 18-karätigem Gold. Wunderbar erhalten, ist das Mosaik vermutlich in den 1830er Jahren in den berühmten Werkstätten des Vatikan entstanden. Die Fassung trägt auf der Rückseite die Punze des Kirchenstaates mit der Tiara und gekreuzten Schlüsseln. In ihrer exquisiten Feinheit und wunderbaren Motivik ist die Brosche ein großartiger Höhepunkt jeder Sammlung – und zugleich ein Schmuckstück das auch heute, zu besonderen Anlässen, noch stets getragen werden kann!Read more

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Wunderbare Perlen- & Diamant-Brosche, England um 1880

Sterne sind Allzeitklassiker in der Geschichte des Schmucks und Himmelsgestirne finden sich in allen möglichen Formen, Materialien und Ausführungen. Besonders das 19. Jahrhundert liebte strahlende Sterne und so freuen wir uns sehr über das hier vorliegende Exemplar aus spätviktorianischer Zeit, das aus London zu uns kam. Ganz aus hochkarätigem Gelbgold geschmiedet, zeigt sich der Stern mit acht gewellten Zacken. Seine Mitte wird durch einen schönen Diamanten im Altschliff besetzt, der das Licht einfängt und eindrucksvoll zurückwirft. Die Oberfläche des Stückes ist ansonsten vollkommen mit schimmernden Saatperlen ausgefasst, dem dem harten Glanz des Diamanten ein weiches Schimmern entgegensetzten. Kleine Strahlen, zwischen die Zacken des Sternes gesetzt, halten weitere Perlchen zur Steigerung des prachtvollen Eindrucks. Die Broschierung auf der Rückseite des Sterns ist abschraubbar und es lässt sich hier eine weitere Öse ausklappen, wenn der Stern als Anhänger getragen werden soll. Hierzu sollte dann eine weitere Öse eingehängt werden. Durch die Kraftlinien seiner wellenförmigen Zackung wirkt das gegen 1880 entstandene Stück dynamisch und ungewöhnlich. Feine Naturperlen, hochkarätiges Gold und ein strahlender Diamant bilden einen prächtigen Himmelskörper – genau das richtige Highlight für ein dunkles Outfit. Zur Datierung vgl. David Bennet und Daniela Mascetti: Understanding Jewellery, Woodbridge 2010, S. 230.Read more

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Mikromosaik als Medaillon-Anhänger, Umfeld des Giacomo Raffaelli, um 1800

Ein Fischer am Wasser: Ruhig sitzt er auf einem Felsen und angelt im Tyrrhenischen Meer. Stimmungsvoll und detailreich aus kleinsten Steinchen gesetzt ist die Darstellung ein typisches Mitbringsel der Grand Tour, zu deren Höhepunkt stets ein Besuch der Stadt Rom gehörte, ein Aufenthalt in Venedig und Florenz, doch nicht nur dies! Zum Aufenthalt in der Stadt gehörten jedoch auch obligatorische Ausflüge in das Umland der Ewigen Stadt, die berühmte Campagna Romana, von deren Schönheit schon Goethe schwärmte. Die Landschaft zwischen Apennin und Mittelmeer war reich an Kunstdenkmälern und Naturschönheiten jedoch auch bekannt für ihre kleinen, malerischen Ortschaften, deren Bewohner ein einfaches aber scheinbar glückliches Leben führten um das sie die Reisenden aus dem Norden beneideten. Darstellungen wie diese hier in Mikromosaik sind selten: Genreszenen entstanden in Rom in diesem Medium allein in den Jahren um 1800 und noch eine Weile zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Später wurden dann ausschließlich die klassischen Motive hergestellt wie die Ruinen Roms, die Kirchen der Ewigen Stadt und gelegentlich auch Tierdarstellungen. Die besondere Rahmung der Szene mit mehrfarbigen Steinchen, welche an die für Muranoglas typischen Murrine erinnern, lassen uns das Mosaik zudem in das Umfeld des Giacomo Raffaelli verorten. Dieser setzte entsprechende Rahmungen oft an seinen signierten Arbeiten ein, vgl. die entspr. Literatur unter „Erfahren Sie mehr...“ Das vorliegende feine Mikromosaik ist in eine Fläche aus ultramarin blauem Glas gesetzt. Eine schlichte Kordelfassung aus 18-karätigem Gold, die mit einem feinen Kettchen als Anhänger zu tragen ist, fasst die Darstellung. Auf der Rückseite erlaubt ein kleines Fach die Aufbewahrung eines Bildes oder einer Haarlocke.Read more

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