Hofer Antikschmuck

Hofer Antikschmuck is a Berlin, Germany based online store for antique and vintage jewelry run by art historians. Since 2005 the company is specialized in antique jewelry with a special focus on 19th and early 20th century objects. The core interests are antique engagement rings, as well as grand tour souvenirs like cameos, coral jewelry and micro mosaics. Discover the world of antique jewelry and the charming, surprising and interesting stories behind each single jewel.

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Objects "Hofer Antikschmuck"

Sog. Stuart Crystal-Ring aus England in Gold und Silber, frühes 18. Jhd.

Die Geschichte Großbritanniens ist reich an großen und kleineren Momenten voller Dramatik. Eine besonders aufwühlende Epoche war nicht zuletzt der Kampf des schottischen Hauses Stuart um die britische Krone – und wie so viele Geschehnisse aus der hohen Politik hatte diese auch im im Bereich des Schmucks einen direkten Niederschlag. Im Laufe des 16. und 17. Jahrhunderts rangen in Großbritannien die Familien Stuart und Tudor um die Macht und den Königsthron. Doch nicht nur das: Die Revolution unter Oliver Cromwell verkomplizierte die Situation noch weiter. Köpfe rollten, Blut floss reichlich und die Religionen bekämpften sich noch zusätzlich. Kein Wunder also, dass auch die zahlreichen prominenten Toten dieser Wirren von den Überlebenden als Parteigänger herangezogen wurden. Eine besondere Popularität nahm bei der Partei der katholischen Schotten dabei Charles I. ein, der 1649 von den wütenden Revolutionären in London enthauptet worden war. Seine Anhänger trugen schon bald Ringe mit dem Porträt bzw. einer Locke vom Haupt des Toten mit sich, um ihre Loyalität zu seiner Familie zum Ausdruck zu bringen. Diese Idee war neu – und mit einem Mal ein ganz neuer Schmucktypus entstanden: Der Erinnerungsring. Ringe mit einem Bergkristall, hinter dem eine kunstvoll arrangierte Haarlocke verwahrt wird, werden in Großbritannien nach ihrem ersten Auftreten „Stuart Crystal“ genannt. In späteren Zeiten entstanden auch Stücke, die an andere Personen erinnerten. Besonders im späten 18. Jahrhundert war diese Mode in allen Bevölkerungskreisen verbreitet und neben Haar wurden auch kleine Malereien usw. in Ringen verwahrt. Zuletzt stammt auch unser heutiges Medaillon von dieser Tradition ab. Der hier vorliegende Ring ist ein besonders schönes Exemplar dieser Mode. Aus Gold geschmiedet, fasst der Ringkopf in Silber fünf facettierte Bergkristalle, hinter deren größtem sich ein mit Golddraht belegtes Haargeflecht befindet. Ob es von Charles I. stammt, wagen wir nicht zu behaupten. Doch Form und Verarbeitung des Ringes lassen ihn uns sicher in das frühe 18. Jahrhundert datieren. Er ist erstklassig erhalten. Zur Geschichte des Stuart Crystal vgl. auch Diana Scarisbrick: Rings. Jewelry of Power, Love and Loyality, London 2007, S. 188-190, mit Abbildungen.Read more

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Reich ausgestatteter Jugendstil-Ring mit rund 1,40 Karat Diamanten

Blumen und Blüten waren auch im Jugendstil ein beliebtes Gestaltungsmotiv. Noch heute umranken in Paris große Lilien Hector Guimards Eingänge zur Metro, dekorieren Seerosen viele Entwürfe Victor Hortas in Brüssel und zieren große leuchtende Sonnenblumen die Häuser Otto Wagners an der Wienzeile. Der hier vorliegende Ring der Jahre um 1900 vereint all diese Einflüsse zur einem besonders prachtvollen Entwurf. Die Ringschiene aus rötlichem Gold legt sich geschwungen um den Finger. Auf der Schauseite dann tragen beide Enden der Ringschiene je eine funkelnde Blüte aus leuchtenden Diamanten. Ein besonders großer Diamant markiert den Ausgangspunkt der zu Ranken gewordenen Ringschiene, aus dem sogar noch eine dritte Pflanze emporsprießt: Ihre Blüte ist mit einer kostbaren echten Perle besetzt. Die Schätze der Erde und des Meeres werden so zu immerwährenden Blüten. Gut gefallen hat uns dabei nicht nur die qualitätvolle Verarbeitung des Stückes bei dem man merkt, wie der Goldschmied seine große Kunstfertigkeit investiert hat, alle Elemente leicht und zart wirken zu lassen, ohne auf die notwendige Stabilität zu verzichten. Auch die schöne Symmetrie des Ringes, welche speziell an österreichische und deutsche Ausprägungen des Jugendstil erinnert, hatte es uns angetan, als wir diesen Ring erblickten. Denn der Ring ist bewegt und attraktiv, ohne durch zu große und gesuchte Dynamik zu ermüden. Kein Wunder, dass er kurz nach seiner Fertigung in das damalige Österreich-Ungarn importiert wurde, wie eine Punzierung auf der Ringschiene verrät, wo man seine Formensprache offenbar besonders zu schätzen wusste. Der Ring der Jahre um 1900 kam in einer antiken Box eines britischen Juweliers zu uns, in der wir ihn auch liefern. So war er über die letzten Jahre offenbar besonders gut geschützt und hat sich dementsprechend perfekt erhalten.Read more

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Spektakuläres Weißgold-Armband mit Smaragden & Diamanten, Wien um 1960

Wien! Kaum eine andere Stadt ist so reich an spannender Geschichte, wunderschönen Bauwerken und zahllosen Kunstwerken wie die Metropole an der Donau. Schon die Römer erkannten die außergewöhnliche günstige Lage und gründeten die Stadt unter dem Namen Vindobona. Zu besonderer Blüte gelangte Wien jedoch als Residenz der Habsburger. Nicht zuletzt dem kaiserlichen Hof haben die Stadtbewohner einen gewissen Hang zum Prunk zu verdanken, der sich auch in der Liebe zu prachtvollem Schmuck widerspiegelt. Das vorliegende spektakuläre Armband ist ein wundervolles Beispiel für typische Wiener Eleganz. Das Armband ist in den Jahren um 1960 gefertigt worden. Es war eine Zeit, in der die Schrecken des Zweiten Weltkrieges allmählich zu verblassen begannen und Wien sich dem geschäftigen Wiederaufbau widmete. In diesem Jahr öffneten nach aufwändigen Restaurierungen das Burgtheater und die Staatsoper an der Ringstraße wieder ihre Pforten. Mit großen Bällen begangen, waren dies gesellschaftliche Großereignisse, bei denen die Damen mit prachtvollem Schmuck die wiedergewonnene Lebensfreude der Nachkriegszeit zur Schau stellten. Es ist gut möglich, dass auch unsere Armband bei einem dieser Ereignisse am Handgelenk einer Dame der wiener Hautevolee zum ersten Mal im Licht der Kronleuchter erstrahlte und sicherlich neidvolle Blicke auf sich zog. Zu verführerisch erscheint das Schmuckstück im Glanze seiner kostbaren Materialien. Das Armband ist aus hellem Weißgold gefertigt und zeigt einen traumhaften Besatz aus 160 Brillanten mit einem Gesamtgewicht von etwa 9,60 Karat. Kombiniert werden die Diamanten mit lebhaften grünen, südamerikanischen Smaragden. Stilistisch orientiert sich der gleichmäßige Rapport noch ganz an Vorbildern des Art Déco. Mit der prachtvollen Gestaltung entführt uns das Armband in die Meisterklasse der Haute Joaillerie. Das wundervolle Stück ist erstklassig erhalten und freut sich darauf, stilvoll ausgeführt zu werden.Read more

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Platin Ohrringe aus Onyx & antiken Altschliff-Brillanten aus unserer Werkstatt

Schwarz und Weiß, Glanz und Schatten, Tag und Nacht: Diese Gegensätze begleiten uns durch jede Epoche der Schmuckgeschichte. Besonders beliebt war diese Farbigkeit im Art Déco, doch schon der Klassizismus des Empire hatte eine Schwäche für den Glanz der Nicht-Farben. Hier nun hat dieser Klassiker der Schmuckgeschichte ein ganz neues Paar Ohrringe inspiriert. Denn ab und an finden wir auf unseren Streifzügen durch Antiquitätenläden, Auktionshäuser und Flohmärkte Fragmente oder Teile von antiken Schmuckstücken, die so wie sie sind nicht tragbar erscheinen, an denen wir aber nicht vorbei gehen können. Diese Objekte übergeben wir an unseren Goldschmied. Dieser freut sich immer sehr über die kleinen Fundstücke, kann er doch daran seiner Phantasie freien Lauf lassen und ihnen zu neuem Leben verhelfen. Im Falle des vorliegenden Angebots haben wir historische Diamanten in ihren originalen Platin-Fassungen für eine neue Kreation verwendet. Die weißen Edelsteine mit einem Gesamtgewicht von etwa 0,36 ct sind in den ersten Jahren des 20. Jahrhundert geschliffen worden und haben sich in ihren zeittypischen Zargenfassungen aus Platin erhalten. Unter ihnen befinden sich beweglich abgehängte Pampeln aus schwarz glänzendem Onyx. Mit erneuerten Haken aus Rotgold sind die kostbaren Edelsteine als Ohrringe zu tragen. So ergibt sich ein wundervoller Ohrschmuck der nicht nur Schwarz und Weiß, sondern auch Alt und Neu verbindet.Read more

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Hochfeine moderne Manschettenknöpfe aus massivem Platin & Saphiren, um 2000

Der Saphir ist ein königlicher Edelstein, denn noch häufiger als der Rubin schmückt er die Kronen der Monarchien Europas: Die englische Staatskrone funkelt im Glanz von 18 wunderschönen Saphiren, ebenso viele weist die Krone des Böhmenkönigs Wenzelslaus auf. Und doch teilt er mit dem Rubin viele Eigenschaften, denn für den Mineralogen gehören beide Steine zur Gruppe der Korunde. Die berühmtesten Saphire der Welt stammen aus Kaschmir, wo heute indes nur noch wenige Saphire gefördert werden. Das vorliegende Paar Manschettenknöpfe besticht durch die aufregende Eleganz der hier verwendeten Saphire und den ungewöhnlichen schlichten und doch spannenden Entwurf in feinstem Material: Hier ist kostbares Platin zusammen mit unbehandelten blauen Saphiren zu edlen Accessoires geworden. Die großen, königsblauen Edelsteine sind von Hand gefasst und haben ein Gesamtgewicht von 23,69 Karat. Die Fronten werdem dabei von größeren, die Rückseiten von zwei kleineren Saphiren gebildet, die mit Spangen zusammengehalten werden. Die Saphire sind nicht erhitzt oder künstlich nachbehandelt, wie eine Untersuchung in der Edelstein-Stadt Idar-Oberstein ergeben hat, wo wir die Saphire haben untersuchen lassen. Diese natürliche Farbe macht die Edelsteine so kostbar und selten, denn heute werden die allermeisten Farbsteine farb- und reinheitsverbessert angeboten - nicht so diese vier! Ein kostbares, wunderbares Paar, in Handarbeit hergestellt, mit elegantem Understatement entworfen.Read more

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Antikes Diamantrosen- & Perlen-Collier in Gold & Silber, 1860er Jahre

Erst der Schliff, von Meisterhand geführt, lässt einen Diamanten leuchten. Als roher Kristall, der Erde frisch entrissen, leuchtet auch der reinste Diamant noch kaum. Doch wie mühselig und lang ist der Weg bis zum strahlenden Schmuckstein! Heute kennen wir kaum noch eine andere Schliffform als den Brillantschliff. Er ist auf höchste Lichtbrechung hin optimiert und wird oftmals schon vom Computer berechnet und vom Roboter ausgeführt, ohne jedes Zutun des Menschen. Das Ergebnis ist stets gleich, perfekt, doch auch etwas kalt. In der Vergangenheit indes waren die Varianten größer. Bevor der moderne Brillant sich in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg durchsetzte, konkurrierten zahlreiche Schliffe miteinander um die Gunst der Damen. Einen ganz besonderen dieser historischen Schliffe präsentiert uns das hier vorliegende, große Collier. In seiner Mitte sehen wir einen Diamanten in der Form der „Amsterdamer Rose“. Die besonders im 18. und 19. Jahrhundert beliebte Rose zeigt dreieckige Facetten, welche dem Diamanten einen ganz besonderen, typischen Glanz verleihen. Es ist ein warmes, subtiles Leuchten, dass seine Schönheit besonders beim Schein der Kerzen jener Zeit entfalten kann. Der große Anhänger der 1860er Jahre rahmt die große Rose in Bögen und Schwüngen aus Silber vor einem Unterbau aus Gold. Der Goldschmied hat jede Möglichkeit genutzt, die sichtbare Seite des Anhängers mit zahlreichen weiteren Diamanten zu besetzen, sodass der Anhänger beinahe nur aus Diamanten zu bestehen scheint. Ergänzt wird der Traum in den Formen des Rokoko von einem Arrangement aus feinen Perlen. Einzeln geknotete Perlen bilden das eigentliche Collier und eine besonders große Perle ist dem Anhänger zudem mittig angehängt. Ihre Farbe, ein warmes Weiß mit schillernden Anklängen von violett und rosa, passt ganz wunderbar zum Glanz der Diamanten.Read more

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Viktorianische Brosche mit „Cairngorm" in Silber, Schottland um 1890

Auld Lang Syne (sinngemäß „längst vergangene Zeit“) ist eines der bekanntesten Lieder des englischsprachigen Raumes und wird dort traditionsgemäß zum Jahreswechsel gesungen. Mit seiner anrührenden Melodie verbreitet es schottische Empfindsamkeit weit über die Grenzen der rauen Highlands hinaus. Bereits zur Mitte des 19. Jahrhunderts geriet Schottland zu einem wahren Sehnsuchtsort der Briten, was auch die vorliegende Brosche bezeugt: Der Wunsch zur Rückkehr zur Natur, der in Deutschland die Romantik befeuerte, beflügelte im Vereinigten Königreich die Liebe zum rauen Landesteil im Norden. Königin Victoria zog sich für die Sommermonate auf ihr Schloss Balmoral zurück, man las die Romane Walter Scotts und sogar in Schottland selbst besann man sich auf seine Traditionen und belebte das Tragen von Kilts und Schottenröcken neu. Natürlich entstand auch Schmuck, der dieser Mode folgte. Ginny Redington Dawes und Corinne Davidov: Victorian Jewelry. Unexplored Treasures, New York / London / Paris, 1991, S. 57-95, haben zahlreiche wunderbare Beispiele für diese Stücke zusammengetragen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie farbenfrohe Halbedelsteine aus den Schottischen Bergen zu traditionellen Motiven wie Fibeln, Schnallen oder keltischen Kreuzen zusammenfügen, wobei stets ein malerischer Eindruck gesucht wurde. Diese Schmuckstücke entstanden zur Mitte des 19. Jahrhunderts zunächst in Schottland selbst, bei Goldschmieden in Glasgow und Edinburgh. Als die Nachfrage dann stieg, lieferten auch die großen Manufakturen in Birmingham und zum Ende des Jahrhunderts sogar in Idar-Oberstein Schmuck aus schottischem Halbedelstein, der sich in Großbritannien reger Nachfrage erfreute. Ein schönes Zeugnis dieser Mode liegt mit dieser kleinen Brosche der Jahre um 1890 vor. Sie zeigt sich in länglicher Form und ist mit Plättchen aus dunkelgrünem Heliotrop und rotem Jaspis belegt. Im Zentrum der Komposition leuchtet ein wundervoller Citrin. Diese Steine galten zur Entstehungszeit des Stücks als typisch schottische Steine. Als sog. „Cairngorms“ wurden sie in den Highlands gefunden. Es war bekannt, dass sich selbst Königin Victoria in der Umgebung von Schloss Balmoral gern auf die Suche nach diesen Steinen begab. Die Brosche, welche auf einem Schottenstoff ebenso gut wirkt wie auf einem unifarbenen Mantel, ist sehr gut erhalten. Als ein schönes Artefakt mit eigener Geschichte entführt sie uns zumindest in Gedanken in freie Natur und und die Weite der Highlands.Read more

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