Jakob Müller Antiquitäten

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Seltenes Régence-Kleinmöbel/“Table Chiffonière“ in der Art von M.

Seltenes, hochattraktives Kleinmöbel, sog. „Table Chiffonière“ aus der Régence-Zeit um 1730, das sich an Vorbildern des bedeutenden Ebenisten Matthieu Criaerd (1689-1776) orientiert: auf geschwungenen zierlichen Beinen mit Bronze-Sabots erhebt sich der schmale Schubladenkorpus, der zwei übereinander angeordnete kleine Schübe in sich birgt. Front und Seiten sind bombiert gearbeitet und zeigen eine exzellente Rautenmarketerie mit Diamantspitz, während die Beine sich mit einem Fischgrätmuster abheben. Die seitlichen Abschlüsse, die Schürze sowie die Schlüssellöcher sind mit fein ziselierten vergoldeten Bronzen dekoriert, den oberen Abschluß bildet eine geschwungen gearbeitete „Rouge-Griotte“-Marmorplatte. Die kleinen, aber kompakten Proportionen sowie die exzellente Rauten-Marketerie mit Diamantspitz lassen auf eine Entstehung im Umfeld des zu seiner Zeit sehr bedeutenden Ebenisten Matthieu Criaerd schließen, die an den von ihm gestempelten Möbeln der Régence- und Louis-XV-Zeit verstärkt zu beobachten sind. Vgl: Kjellberg, Pierre, Le Mobilier Francais du XVIIIe Siècle, Paris, 2008, S. 247-254, Abb. 247a,b, /250 a,b. /A rare small tulipwood and parquetry commode with gilt bronze mounts in the manner of Matthieu Criaerd (1689-1776). The commode of serpentine form with a moulded russet marble top above two drawers, with rounded corners, the whole inlaid with cube parquetry. The shaped apron with applied gilt bronze foliate mount, with gilt bronze key escutcheons, pierced gilt bronze mounts on the corners and raised on cabriole legs in gilt bronze sabots. A fine piece of furniture, small in proportions and elegant in its sturdiness so representative of the Regence period. Comparative literature: Pierre Kjellberg: Le mobilier Francais du XVIIIe siècle, Paris 2008, p. 247-254, fig. 2478a,b; fig. 250a, b.Read more

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Ausgefallene Bouillotte-Lampe mit Marine-Motiven, Frankreich, ca. 1860

Ausgefallene zweiflammige Bouillotte-Lampe mit nierenförmiger Holzbasis, die von einer feinen Balustergalerie aus Messing umrandet wird und mit einer romantischen Landschaft bemalt ist. Neben zwei eierförmigen Tintenfässchen ist auf diesem die Metallhalterung der Leuchterarme und des ovalen Metallschirms montiert, der vorder- und rückseitig Medaillons mit Segelschiffen auf dunkelgrünem Fond zeigt und von der bronzenen Figur eines Delphins bekrönt wird. Nicht elektrifiziert. Bouillotte war ein mit Poker vergleichbares Kartenspiel, das im ausgehenden 18. Jh. bis ins 19. Jh. hinein in Frankreich sehr beliebt war: speziell für dieses Spiel entwickelte man den typischen runden Bouillotte-Tisch mit umlaufender Galerie sowie die passende Lampe mit ebensolcher Galerie und verstellbarem Lampenschirm. Unsere Bouillotte-Lampe besticht durch Ihren ungewöhnlichen maritimen Dekor und verleiht auch einem modernen Ambiente einen ganz besonderen Charme. A 19th century green bouillotte lamp displaying hand-painted sailing boats on the shade and a neatly painted landscape with a castle ruin both on the kidney-shaped base and on the two ovoid tole inkwells. A rare and delightful lamp retaining its original patina and distinct charm. Bouillotte is a card game similar to poker that was very popular in France during the late 1700s and into the 1800s. Players sat at a round table with a gallery edge that was lighted by this special lamp.Read more

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Außergewöhnlicher Empire-Feuerzaun/Kamin Fender, Frankreich, ca. 1810

Außergewöhnlicher Kaminzaun aus der Zeit des französischen Empire aus vergoldeter und patinierter Bronze: rechteckige, langgestreckte Form, flankiert von zwei Löwenfiguren auf Rechtecksockeln in der Art der sog. „Medici-Löwen“, d. h. stehend mit einer Kugel unter ihrer Vordertatze und den Kopf gegengleich zum Betrachter gewandt. Die Sockel sind mit dem Blitzebündel des Zeus dekoriert, die Rundmedaillons in den vermittelnden Voluten zeigen je eine Vestalin mit Ziegenbock bzw. wohl einem Hündchen in antikischem Gewand. Die Löwen beziehen sich auf ein Löwenpaar, welches 1598 an der Gartenseite der Villa Medici in Rom aufgestellt war und von dem Bildhauer G. De Scherani Rancelli in Anlehnung an antike Vorbilder geschaffen wurde. 1789 wurden die Löwen in die Loggia die Lanzi in Florenz versetzt. Durch die Assoziation mit dem Geschlecht der Medici wurde das Löwenpaar zu einem Symbol für politische Macht und wirtschaftlichen Reichtum. Als Napoleon 1803 die Villa Medicic in Rom zum Sitz der Acandémie Francaise erkor, ließ er die fehlenden Löwen durch replika des Bilsdhauers Augustin Anjous (1730-1809) ersetzen. Weitere bekannte Adaptionen finden sich u.a. im Osborne House, Isle of Wight, dem Königlichen Palast von Stockholm sowie am Schlß Glienicke in Potsdam. Vgl.: Hans Ottomeyer/Peter Pröschel: Vergoldete Bronzen, 2 Bde, Bd. 1, S. 341, Abb. 3.4.6 7 An Empire ormolu and patinated bronze fire fender from the early 19th century, of angular shape depicting the 'Medici Lions' over a stepped plinth. Both Lions are holding on to a chain with a ball under one paw, looking to the side. The mounts underneath the lions depicting a winged torch, a possible reference to Zeus. The medallions detail the image of a young woman with a goat. The Medici lions are a pair of marble sculptures of lions, one of which is of ancient origin, the other a 16th-century pendant; both were by 1598 placed at the Villa Medici, Rome and since 1789 have been displayed at the Loggia dei Lanzi, Florence. The Medici lions have been copied, directly or with variations, in many other locations such as Osborne House, Isle of Wright, Royal Palace of Stockholm and Schloss Glienicke. And, of course, various times in the decorative arts. Here, the austere fender body allows it to meld seamlessly with any number of styles. Hans Ottomeyer, Peter Pröschel: Vergoldete Bronzen, Munich 1986, Volume I, p. 341, fig. 3.4.6.Read more

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Seltener Satz von 6 Louis XVI-Eßzimmerstühlen in der Art des George

Seltener Satz von sechs Louis-XVI-Eßzimmerstühlen aus Eiche in der Art des George Jacob (1739-1814). Auf kannelierten Rundfüßen mit Rosettenkartuschen als oberem Abschluß ruht die mit Geflecht ausgestattete, breite Sitzfläche, aus der sich rückwärtig die gedrungen ovale, ebenfalls geflochtene Rückenlehne erhebt. Den Rahmen bildet ein Banadelwerk, das oban mit einer gefältelten Schleife abschließt. Die entsprechende Dekeoratkion findet sich auf der Vorderseite der Sitzflächenrahmung. Für jeden der sechs Stühle wurde ein abnehmbares, mit steifem Boden ausgestattetes und in die Form der Sitzfläche eingepaßtes Sitzpolster gefertigt, das mit einem modernen Leinenstoff der Marke Mark Alexander bezogen ist. Seltener Stuhlsatz mit wunderschöner Alterspatina und hohem Sitzkomfort. Vgl.: Aurélia and Anne Lovreglio: Dictionnaire des Mobiliers & des Objets d'art, Paris, 2006, S. 393, Abb. 5. /A set of six Louis XVI dining chairs in the manner of Georges Jacob (1739-1814). Each with a curved oval-shaped caned back, the carved cresting centered by a ribbon tied bow, the serpentine-fronted seat rail repeating the bow design in its center, on round fluted tapering legs. None of the carving is completely identical. Each bow for instance varies slightly in size and shape, probably according to the size and grain structure of the wood. The caned seat is protected by a removable stiff cushion covered in Marc Alexander fabric. A set of character chairs distinct by its accumulated beautiful patina on wood and cane. Comparative Literature: Aurélia and Anne Lovreglio: Dictionnaire des Mobiliers & des Objets d'art, Paris, 2006, p. 393, fig.5.Read more

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