

All auctions / Asian Art / 690 Seltenes Muster-Türkenkoppchen mit chinesischer Pseudo-Marke.

690 Seltenes Muster-Türkenkoppchen mit chinesischer Pseudo-Marke.

Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Die Wandung dekoriert mit Blüten zwischen kleinen lanzettförmigen Blättern an dünnen Stängeln. Im Boden im Doppelkreis eine chinesische Blume. Unterseits mit der chinesischen Sechsfelder-Pseudomarke mit der Ziffer "XI" im Doppelring in Unterglasurblau sowie einem Dreherzeichen "Z" (schwach lesbar). An der Innenwandung in Aufglasurschwarz mit der Bestell-Nr. "No: 94. G.". Zum Dekor vgl.: Günther Sterba, Meissener Blaumalerei aus drei Jahrhunderten, Leipzig 1989. S. 224, KatNr. 167 und 168. Zur Sechsfelder-Pseudomarke vgl.: Günther Sterba, Meissener Blaumalerei aus drei Jahrhunderten, Leipzig 1989. S. 224, KatNr. 162. "Obwohl der Absatz des Meißner Porzellans nach der Türkei zeitweilig stagnierte oder ganz unterbunden war, nimmt er auch während der Direktion Marcolinis insgesamt beachtlichen Umfang an. Für die Jahre 1782–84, 1794—95, 1802 und 1812 sind Bestellungen auf Zehntausende Stück Koppchen, Flaschen und Tintenfässer in den makedonisch-türkischen Handelsraum nachweisbar. [...]. Die häufig wiederkehrenden, stückzahlmäßig großen Bestellungen auf ein verhältnismäßig enges Warensortiment führten zu einer Art Standardisierung der Artikel. Ab 1783 beziehen sich alle türkischen Bestellungen auf Musterstücke, die einen Kennbuchstaben und Kennziffern mit schwarzer Muffelfarbe auf dem Boden eingebrannt hatten. In der Dresdener Porzellansammlung hat sich eine beachtliche Zahl solcher Musterstücke erhalten, auch in anderen Sammlungen kommen sie vereinzelt vor." (zitiert nach: Johannes Just: Marken und Markierungen auf Meissner Porzellan ab 1775. In: Keramos 51–1971. S. 22ff)."Obwohl der Absatz des Meißner Porzellans nach der Türkei zeitweilig stagnierte oder ganz unterbunden war, nimmt er auch während der Direktion Marcolinis insgesamt beachtlichen Umfang an. Für die Jahre 1782–84, 1794—95, 1802 und 1812 sind Bestellungen auf Zehntausende Stück Koppchen, Flaschen und Tintenfässer in den makedonisch-türkischen Handelsraum nachweisbar. [...]. Die häufig wiederkehrenden, stückzahlmäßig großen Bestellungen auf ein verhältnismäßig enges Warensortiment führten zu einer Art Standardisierung der Artikel. Ab 1783 beziehen sich alle türkischen Bestellungen auf Musterstücke, die einen Kennbuchstaben und Kennziffern mit schwarzer Muffelfarbe auf dem Boden eingebrannt hatten. In der Dresdener Porzellansammlung hat sich eine beachtliche Zahl solcher Musterstücke erhalten, auch in anderen Sammlungen kommen sie vereinzelt vor." (zitiert nach: Johannes Just: Marken und Markierungen auf Meissner Porzellan ab 1775. In: Keramos 51–1971. S. 22ff). Wir danken Herrn Dr. Sebastian Bank, Dresden, für freundliche Hinweise.
Estimate:£509.1
To the auctionView all items fromSchmidt Kunstauktionen Dresden OHGorAsian Art
Estimate:
£509.1
Similar items
Auction results for similar items
A Chinese grey painted pottery figure of a pig
10/18/2026
£75.14
Est: £151.39
A Chinese cloisonne enamel animal figure of a rooster and hen
10/18/2026
£37.57
Est: £75.69
Upcoming auctions


OCT 23 | 8:00 AM
American, European and Ukrainian Fine Art

OCT 27 | 4:00 PM
Jewellery and Watches
Bring your auction to collectors worldwide!
Get listed now








